Finanzierung steht
Nazi-Aussteiger-Initiative „Exit“ gerettet

Die nach massiven Geldkürzungen vom Aus bedrohte Nazi-Aussteiger-Initiative "Exit" erhält offenbar eine Notfinanzierung vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz", das über das Bundesinnenministerium finanziert wird.

HB BERLIN. Dies schlug nach Angaben der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die CDU-Abgeordnete Kristina Köhler am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestages vor. Zurzeit werde eine derartige Finanzierung haushaltsrechtliche geprüft. Der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Christoph Bergner (CDU), habe dieser Lösung bereits zugestimmt. Nach Angaben des Online-Portals stern.de soll die Nothilfe 80 000 Euro betragen.

Die in Berlin ansässige Initiative "Exit" hat den Angaben zufolge bis heute mehr als 300 Männer und Frauen aus der rechtsextremen Szene herausgeholt und ihnen geholfen, ein neues Leben aufzubauen. Anlaufstellen gibt es in Dresden und Fürstenwalde. "Exit" war zuletzt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert worden. Köhler und der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans- Peter Uhl, nannten es verwunderlich, dass das Ministerium in seinem 120-Milliarden- Haushalt keine Möglichkeit für eine Überbrückungsfinanzierung gefunden habe.

Laut stern.de haben Leser des Magazins und das Münchener Unternehmen Bavaria Industriekapital in den vergangenen Wochen und Monaten mehr als 100 000 Euro für den Erhalt der Initiative gespendet. Ab April solle "Exit" voraussichtlich aus Mitteln des Arbeitsministerium weiter gefördert werden. (Internet: www.exit-deutschland.

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