Finanzminister im Interview
Schäuble sieht „keinen Spielraum“ für Steuerentlastungen

Wolfgang Schäuble bleibt auf Sparkurs: Derzeit sehe er keine Möglichkeiten für Steuersenkungen oder mehr Investitionen. Im Gegenteil: Der Finanzminister warnt gar vor „Überhitzungserscheinungen“.
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BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht über die geplanten Korrekturen bei der kalten Progression hinaus derzeit keinen Spielraum für weitere Steuerentlastungen. „Einen Nachschlag gibt es nicht“, sagte Schäuble in einem am Donnerstag veröffentlichten Reuters-Interview. „Dafür gibt es in der Koalition keine Spielräume“, ergänzte der CDU-Politiker.

Unter kalter Progression versteht man den Effekt einer schleichenden Steuererhöhung, wenn Arbeitnehmer bei Lohnerhöhungen in einen höheren Steuersatz rutschen und so keinen realen Einkommenszuwachs haben.

Auch für weitere öffentlichen Investitionen über das geplante Maß hinaus sieht Schäuble momentan keine Möglichkeiten. „Derzeit Nein“, antwortete er auf eine entsprechende Frage. Es bleibe aber bei der Zusage, dass die Bundesregierung jeden Spielraum zur Verstärkung der Investitionen nutzen werde.

Derzeit müsse man bei Investitionen „eher darauf achten, dass wir nicht Überhitzungserscheinungen produzieren“, die nur zu Preissteigerungen führten. „Wir haben eine relativ gute Auslastung in der Bauwirtschaft – das muss man im Blick haben“, warnte er mit Blick auf Überhitzungseffekte bei den Preisen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Finanzminister im Interview: Schäuble sieht „keinen Spielraum“ für Steuerentlastungen"

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  • Das ist doch vrständlich. Schäuble und Merkel brauchen doch jeden Euro für Griechenland und auch die Ukraine und sonstigen Kram. Da ist natürlich für die eigenen deutschen Bürger kein Geld da. Im Gegenteil, da wird sicher bald wieder irgendeine Erhöung kommen
    Im Grunde genommen müßte man Schäuble und Merkel vor Gericht stellen wegen Verschwendung deutscher Gelder

  • >> Wolfgang Schäuble bleibt auf Sparkurs: Derzeit sehe er keine Möglichkeiten für Steuersenkungen oder mehr Investitionen >>

    Denn das "Sparschweinchen im Wägelchen" braucht immer mehr Milliarden für Griechen und Osteuropäern.

    Sein Job beschränkt sich mittlerweile auf das Verschieben der Deutschen Steuergelder Richtung Kloake EUtopia.

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