Finanzminister: Schäuble wird seinen Schuldenberg nicht los

Finanzminister
Schäuble wird seinen Schuldenberg nicht los

In den kommenden Jahren soll die Verschuldung des Bundes weiter wachsen. Bis 2015 erwartet das Finanzministerium keinen ausgeglichenen Haushalt. Damit könnten die Staatsschulden auf über zwei Billionen Euro anwachsen.
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DüsseldorfBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwartet, dass das deutsche Defizit bis 2015 auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken wird. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Dieses Jahr werde die Defizitquote von 3,3 auf 2,5 Prozent sinken, hieß es mit Bezug auf das Stabilitätsprogramm Schäubles. 2012 dürfte sie dann 1,5 Prozent betragen und 2013 und 2014 um je einen halben Punkt sinken. 2015 soll die Quote Schäubles Planungen zu Folge dann bei 0,5 Prozent verharren.

Der Schuldenstand solle von derzeit rund 83 Prozent des BIP bis 2015 in Richtung 75 Prozent sinken, hieß es in den Kreisen weiter. Im abgelaufenen Jahr hätten die Staatsschulden erstmals die Marke von zwei Billionen Euro durchbrochen.

Kommentare zu " Finanzminister: Schäuble wird seinen Schuldenberg nicht los"

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  • Lächerlich und nicht ernst zu nehmen! Wenn sogar in starken Wachstumsjahren auf Pump gelebt wird, wie soll es dann in "normalen" Jahren auf einmal möglich sein zu sparen? Einfache Antwort: Das ist das Problem der dann Regierenden!
    Und glaubt jemand ernsthaft, daß die EU auf einmal weniger von uns fordert? Im Gegenteil! Durch Ausfälle weiterer Staaten wird unser Anteil noch mehr steigen!!!

    WANN KAPIERT DAS DEUTSCHE VOLK ENDLICH, DASS DIE EU UNS NUR ALS ZAHLMICHEL SIEHT??? Aber jedes Volk hat die Regierung, die es gewählt hat. Demzufolge darf sich das Deutsche Volk nicht beschweren, auf Grund politischer Profilierungssucht einzelner Politiker verkauft zu werden!

  • Ich erwarte einen Haftbefehl gegen Finanzminister Schäuble, wegen Veruntreuung von Volksvermögen und Eigentum, und die sofortige Inhaftierung mit der Kanzlerin.
    Danke

  • ...diese Schuldenuhr ist besonders interessant, weil sie die wachsenden privaten Vermögen gegenüber stellt. Da wird vieles klarer...
    .
    ---> http://tinyurl.com/665k3b9
    .
    Dazu kommt der Fakt, dass im laufenden Jahr europaweit fast 500 Mrd. Euro an Nachsteuergewinnen allein im MSCI-Index erwartet werden. Im Gesamtindex sind Dividenden von 190 Mrd. Euro eingeplant - übrigens exakt der Haftungsrahmen deutscher Steuerzahler im Zusammenhang mit der Schuldenkrise der Eurozone.
    Was wir erleben ist eine gewaltige Umverteilung, Übernahme von Risiken und Haftung zugunsten Vermögender zu Lasten der Staatskasse. Die Folgen tragen vor allem die sozial Schwächsten.

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