Finanzplanung

Stabilitätsbeirat warnt vor Selbstzufriedenheit

Der Beirat beim Stabilitätsrat soll überwachen, ob Deutschland die Grenze für das Finanzierungsdefizit einhält. In einer Stellungnahme bescheinigt er der Regierung eine plausible Planung. Doch er warnt vor Optimismus.
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Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble: Der Stabilitätsbeirat hat der Bundesregierung eine plausible Finanzplanung bescheinigt – warnt aber auch vor Selbstzufriedenheit. Quelle: ap

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble: Der Stabilitätsbeirat hat der Bundesregierung eine plausible Finanzplanung bescheinigt – warnt aber auch vor Selbstzufriedenheit.

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DüsseldorfDer neue Beirat beim Stabilitätsrat hat der Bundesregierung bescheinigt, dass ihre mittelfristige Finanzplanung „insgesamt plausibel“ sei, warnt aber dennoch vor zu viel Optimismus. Das berichtet das Handelsblatt (Montagausgabe) unter Verweis auf die 25-seitige Stellungnahme des Beirates, die am Montag veröffentlicht wird.

Der Beirat unter Vorsitz des Mannheimer Ökonomen Eckhard Janeba soll überwachen, ob Deutschland die zulässige Obergrenze für das strukturelle gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit einhält – und soll mögliche Fehlentwicklungen aufzeigen. Im Zuge der Euro-Krise hatten sich die europäischen Staaten gegenseitig versprochen, solch unabhängige Expertengremien einzurichten.

Der Beirat empfiehlt der Regierung, in ihre Finanzplanungen „Sicherheitsabstände“ einzubauen. Ansonsten könnten Datenrevisionen dazu führen, dass plötzlich „prozyklische Konsolidierungsmaßnahmen“ nötig würden.

Zudem unterstreicht der Beirat, dass die Zahlenkolonnen auf mittelfristig sehr moderaten Steigerungen bei Personal- und Sachausgaben basierten. Ferner seien weiter sinkende Zinsausgaben unterstellt.

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