"Finanzpolitiker müssen dem Wachstum höchsten Rang geben"
Stoiber will Abschreibungsmöglichkeiten wieder ausweiten

Der künftige Wirtschaftsminister Edmund Stoiber (CSU) will bei dem Koalitions-Spitzengespräch darauf pochen, dass die künftige Regierung auch wirtschaftspolitische Gesichtspunkte beachtet und nicht alle Fragen nur unter Etatgesichtspunkten diskutiert.

BERLIN. So wolle er etwa die von der rot-grünen Regierung beschnitteten Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen wieder ausweiten, erfuhr das Handelsblatt (Montagsausgabe) aus Unionskreisen.

„Auch die Finanzpolitiker müssen dem Wachstum höchsten Rang geben“, mahnte ein führendes Unions-Mitglied. Zugleich will Stoiber mehr privates Kapital für Existenzgründungen mobilisieren. Dazu soll die Steuerfreiheit für Kapital, das für Existenzgründungen oder Wagnisfinanzierung zur Verfügung gestellt wird, wieder bis zu einem Anteil von 25 Prozent an einer Firma steigen.

Den Vorwurf, damit würden nur staatliche Subventionen erhöht, wies Stoiber zurück. Der Staat verliere kein Geld, im Gegenteil. „Unternehmen, die gar nicht gegründet werden, bringen keinen Cent Steuereinnahmen“, sagte der CSU-Politiker.

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