Finnland und USA führen Rangliste an
2004: Die Ergebnisse des WEF-Wettbewerbsrankings

HB GENF. Das Länder-Ranking basiert auf den Ergebnissen des Executive Opinion Survey, einer umfangreichen Unternehmensbefragung, die vom World Economic Forum dieses Jahr bei über 8700 Führungskräften in 104 Ländern durchgeführt wurde. In der Umfrage wird eine Reihe von Faktoren bewertet, die das unternehmerische Umfeld einer Volkswirtschaft prägen und für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum entscheidend sind. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem makroökonomischen Umfeld, der Qualität der öffentlichen Institutionen, die den Entwicklungsprozess bestimmen, sowie der technischen Leistungsfähigkeit und Innovationskraft einer Wirtschaft.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:



  • Zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Jahre führt Finnland den Growth Competitiveness Index (GCI) an. Für die makroökonomischen Rahmenbedingungen und die Qualität seiner öffentlichen Institutionen erzielt das Land Bestnoten. Darüber hinaus verfügt der private Sektor über Innovationskraft und die Fähigkeit, immer neue Technologien zu entwickeln. Wie schon im vergangenen Jahr belegen die USA Rang zwei. Der technologischen Überlegenheit des Landes stehen schwächere Bewertungen in den Bereichen öffentliche Institutionen und makroökonomisches Umfeld gegenüber.





  • Mit Finnland (Platz 1), Schweden (3), Dänemark (5), Norwegen (6) und Island (10) reihen sich wiederum alle nordischen Länder punkto Wettbewerbsfähigkeit unter die zehn global führenden Nationen ein. Norwegen hat dabei den grössten Sprung nach vorne gemacht: von Rang 9 auf 6.





  • Im Folgenden einige weitere interessante Entwicklungen in Europa: Grossbritannien hat 4 Plätze gutgemacht und liegt im Gesamt-Ranking jetzt an 11. Stelle. Estland (20) ist ausgezeichnet platziert und verfügt von den zehn Ländern, die im Mai neu der EU beigetreten sind, mit deutlichem Abstand über die wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft. Italien hingegen setzt seinen Sinkflug fort (Platz 47 gegenüber 26 im Jahr 2001). Es ist das am schlechtesten platzierte Land der vormals 15 EU-Länder und liegt zudem noch hinter vielen neuen Beitrittsstaaten. Italiens abnehmende Performance erstreckt sich auf alle Bereiche, doch ganz besonders markant ist die Verschlechterung bei der Qualität der öffentlichen Institutionen (z.B. Unabhängigkeit der Gerichte, Beeinflussung öffentlicher Entscheidungsträger und hohe Kosten, die der Wirtschaft durch Kriminalität entstehen).





  • Japan setzt seinen Vormarsch fort (seit 2001 vom 21. auf den 9. Rang) und ist dieses Jahr in die Top-Ten vorgestossen. Verschiedene Faktoren haben zu dieser Verbesserung beigetragen: die robuste Konjunkturerholung, die auch das Vertrauen der Unternehmen gestärkt hat, sowie deutliche Verbesserungen bei denjenigen Indizes, die Aufschluss über die Transparenz der öffentlichen Institutionen geben.



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