Flüchtlinge in Deutschland
Nahles will mehr Geld für Asylbewerber auf Jobmarkt

Die Asylbewerberzahlen steigen – und die Arbeitgeber fordern leichteren Zugang von Flüchtlingen auf den deutschen Jobmarkt. Doch die Mittel reichen aus Sicht der Bundesarbeitsministerin nicht aus.
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BerlinAngesichts steigender Flüchtlingszahlen und großen Arbeitskräftebedarfs macht sich Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) für ein Bundesprogramm zur Jobmarkt-Integration stark. „Es geht um die finanziellen und personellen Voraussetzungen in den Jobcentern, die Flüchtlinge in Arbeit bringen zu können“, sagte Nahles am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Diese Investition in die Zukunft ist bislang unterfinanziert, hier brauchen wir zusätzliches Geld.“

Allein bei technischen, IT-, naturwissenschaftlichen oder mathematischen Berufen fehlen den Unternehmen derzeit laut einer vor wenigen Tagen vorgestellten Studie der Wirtschaft mehr als 137 000 Arbeitskräfte. Die Arbeitgeber forderten deshalb bessere Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in Deutschland.

Infolge des jüngsten Flüchtlingsgipfels von Bund und Ländern tagt an diesem Dienstag eine Arbeitsgruppe von Bundesministerien und den Ländern. Sie verhandelt über mehr Sprachkurse, Bildung und Berufsvorbereitung. Dies dient der Vorbereitung des nächsten Bund-Länder-Flüchtlingstreffens am 11. Juni.

Nahles sagte, über die laufenden Mittel des Europäischen Sozialfonds hinaus „brauchen wir ein eigenständiges Bundesprogramm“. Mehr Geld sei nötig für berufsbezogene Sprachkurse und Eingliederung in Arbeit.

„Die Zahl der Flüchtlinge steigt und viele Menschen werden aufgrund der Situation in ihren Herkunftsländern dauerhaft in Deutschland bleiben“, so Nahles. „Wenn wir am Anfang in die Menschen investieren, vermeiden wir dauerhafte Sozialausgaben und ermöglichen ihnen ein eigenständiges Leben.“

Die Anerkennungsverfahren für Flüchtlinge sollen bereits beschleunigt werden, so Nahles. Anerkannte müssten dann aber auch auf den Arbeitsmarkt integriert werden. „Deshalb halte ich erhebliche Anstrengungen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik, bei allgemeinen und berufsbezogenen Sprachkursen und der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen für nötig.“

Die Ministerin erinnerte unter anderen daran, dass die Wartefrist für den Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen bereits auf drei Monate verkürzt wurde. In diesem Ausbildungsjahr werde zudem mit der „assistierten Ausbildung“ begonnen – auch Geduldeten und anerkannten Flüchtlingen stehe dies offen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Flüchtlinge in Deutschland: Nahles will mehr Geld für Asylbewerber auf Jobmarkt"

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  • Wann kriegen Deutsche endlich mehr Geld? Wieso zahlen Ausländer nichts und erhalten alle alles? Mann arbeitslos, Frau arbeitet: Keine Unterstützung für Deutsche. Vermittlungsgutschein? Nein, sie erhalten ja nicht Hartz IV. Wann kommt endlich die massive Bestrafung der Politiker, die Deutsche so verachten, diskriminieren und sich nur noch für faule, kriminelle, arbeitsscheue Ausländer, meist noch Islamgläubige mit dem Auftrag: Tötet Andersgläubige! einsetzen?

  • Sprechen wir doch einmal Klartext:

    Moderne Sklaverei und moderner Kolonialismus sind längst Realität und sollen noch massiv ausgeweitet werden, und die ach soziale Partei SPD - ganz munter dabei die SPD-Linke Nahles - unterstützt dies aktiv.

    Und auch die Flüchtlingsindustrie floriert.

    All dies wird finanziert durch -> den deutschen Steuerzahler.

    Und all die sozialen, ökologischen, ökonomischen und medizinischen Lasten und Gefahren trägt -> das deutsche Volk.

  • Wenn die Wirtschaft diese Leute will, hat auch die Wirtschaft die Kosten zu übernehmen und nicht der Steuerzahler

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