Flüchtlinge in Deutschland: Wie kann ich eigentlich helfen?

Flüchtlinge in Deutschland
Wie kann ich eigentlich helfen?

Rund 800.000 Flüchtlinge kommen in diesem Jahr nach Deutschland. Mehr als je zuvor. Ihre Not vor Augen wollen viele Deutsche helfen. Und fragen sich: Wie und wo kann ich das am besten tun? Einige Antworten.
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DüsseldorfDer Flüchtlingsstrom nach Deutschland reißt seit Monaten nicht ab. Aktuell werden bis Ende des Jahres rund 800,000 Menschen erwartet, die hierzulande Asyl beantragen. So groß wie die Flüchtlingszahl ist aber auch die Hilfsbereitschaft vieler Menschen.

Überall im Bundesgebiet schließen sich Bürger zu Initiativen zusammen, um die Neuankömmlinge zu unterstützen – so unbürokratisch wie möglich. Pensionierte Lehrer unterrichten Deutsch, frühere Beamte kümmern sich um die Aufnahmeformalitäten. Auch der Bundesfreiwilligendienst soll nach Willen der Politik stärker in die Arbeit mit Asylbewerbern eingebunden werden.

Auch die Hilfe im Kleinen ist von großem Nutzen. Allerdings ist schon die schiere Menge an Projekten, Vereinen und Hilfsmöglichkeiten verwirrend. Und für machen willigen Helfer ein Hindernis. Deshalb hier ein paar Tipps.

Wo finde ich Informationen?

Viele Kommunen bieten auf ihren Internetseiten Informationen rund um das Thema Flüchtlinge. Entsprechende Themenseiten bieten zum Beispiel die Städte München, Hamburg und Düsseldorf. Auch viele Hilfsorganisationen stellen auf ihren Websites Hilfsmöglichkeiten vor.

Eine gute Übersicht lokaler Initiativen bietet das Portal wie-kann-ich-helfen.info. Die verschiedenen Anlaufstellen sind auf einer Deutschlandkarte markiert. Auch auf den Seiten der Länder-Flüchtlingsräte gibt es Informationen.

Bundesweite Informationsportale gibt es nicht. Eine bundesweite Hilfskoordinierung sei auch nicht realisierbar, erklärt Stefan Schütz vom Deutschen Roten Kreuz: „Nur bei den regionalen Anlaufstellen weiß man, welche Hilfe wirklich benötigt wird“.

Welche Initiativen gibt es?

Neben den großen Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder Pro Asyl haben sich in den letzten Monaten viele neue Initiativen gegründet, gerade in den sozialen Netzwerken. Für fast jede Stadt findet sich auf Facebook eine Gruppe mit dem Ziel der Flüchtlingshilfe. Ebenfalls erfolgreich: die #WelcomeChallenge. Menschen helfen Flüchtlingen – und teilen Bilder davon auf Facebook und Twitter. Anschließend fordern sie Freunde auf, es ihnen gleich zu tun, frei nach dem Motto: „Tu Gutes und sprich darüber“. Vorbild hierfür ist die erfolgreiche ALS Ice Bucket Challenge aus dem vergangenen Jahr.

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Kommentare zu " Flüchtlinge in Deutschland: Wie kann ich eigentlich helfen?"

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  • Wie kann ich eigentlich helfen?
    Okkupanten helfen, eher friert die Hölle zu.

  • .... und Ihnen wurde wohl bis heute jegliche Bildung verwehrt!?


  • Helfen kann ich, wenn ich Hilfe zur Selbsthilfe in den Heimatländern der Zuwanderer leiste (z.B. kiva.org, schenke-eine-ziege.de, LiScha Himalaya e.V., usw...

    Schaden verursache ich mit einer Willkommenskultur. Das wird per Handy sofort in die Heimatländer der Zuwanderer weitergemeldet, heizt den Zustrom an und stärkt der rechten Szene den Rücken.

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