Flüchtlingskosten „Ein riesiges Konjunkturprogramm“

Nach vorläufigen Berechnungen hat der Bund im vergangenen Jahr knapp 22 Milliarden Euro für Flüchtlinge ausgegeben. Auch in diesem Jahr sollen die Kosten ähnlich hoch werden. Konjunkturexperten begrüßen das.
Update: 27.01.2017 - 14:34 Uhr 11 Kommentare
Für die Unterbringung von Flüchtlingen und die Bekämpfung von Fluchtursachen hat der Bund im vergangenen Jahr knapp 22 Milliarden Euro ausgegeben. Quelle: dpa
Flüchtlinge

Für die Unterbringung von Flüchtlingen und die Bekämpfung von Fluchtursachen hat der Bund im vergangenen Jahr knapp 22 Milliarden Euro ausgegeben.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesregierung hat vergangenes Jahr 21,7 Milliarden Euro zur Bewältigung der Flüchtlingskrise ausgegeben. 2017 sind laut einer am Freitag vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Aufstellung weitere 21,3 Milliarden Euro verplant. „Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist eine Mammutaufgabe, auch finanziell“, sagte der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs. Die Grünen kritisierten, dass das Finanzministerium die Zahlen ohne Einordnung veröffentlicht habe. „So besteht die Gefahr, dass Rechtspopulisten sie ausnutzen“, sagte der Finanzexperte der Grünen-Fraktion, Sven-Christian Kindler. Ohne die zusätzlichen Investitionen in die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten wäre die Wirtschaft deutlich geringer gewachsen.

Trotz der Milliardenausgaben wegen der Flüchtlingskrise hatte die Bundesregierung 2016 nicht nur die „schwarze Null“ im Haushalt gehalten, sondern sogar einen Überschuss von 6,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies hatte sie vor allem ihren hohen Steuereinnahmen und den niedrigen Zinsen zu verdanken.

Nach der Aufstellung im Monatsbericht des Ministeriums gab der Bund 2016 alleine zur Bekämpfung von Fluchtursachen rund 7,1 Milliarden Euro aus: Unter anderem verdreifachte Deutschland dabei mit 1,4 Milliarden Euro seine Mittel für humanitäre Hilfe in Krisenregionen wie Syrien. Für die Aufnahme, Registrierung und Unterbringung von Asylsuchenden gab der Bund 1,4 Milliarden Euro aus, für Integrationsleistungen weitere 2,1 Milliarden Euro. Sozialtransfers des Bundes nach Asylverfahren schlugen mit weiteren 1,7 Milliarden Euro zu Buche. Als unmittelbare Entlastung stellte die Bundesregierung außerdem den Bundesländern und Kommunen 9,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Im Jahr 2015 waren rund 890.000 Asylsuchende nach Deutschland gekommen, 2016 nach derzeitigem Stand nur noch 280.000 Menschen. Die Einwohnerzahl in Deutschland erreichte Ende 2016 mit 82,8 Millionen einen neuen Rekord, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Grund dafür ist, dass binnen eines Jahres 750.000 Menschen mehr Menschen kamen als gingen.

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11 Kommentare zu "Flüchtlingskosten : „Ein riesiges Konjunkturprogramm“"

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  • Bei den Kosten der Krankenversicherung ist festzustellen, dass diese ausschließlich von der Gemeinschaft der GKV-Versicherten zu tragen sind – denn für die Mehrkosten durch „Schutzsuchende“ wurde der Gesundheitsfond bereits mit rd. 1,3 Mrd. € angezapft (nicht die Gesamtheit der Steuerzahler!!) .

    Warum? Weil offenbar keine frei verfügbaren Steuermittel für die Krankheitskosten der „Schutzsuchenden für Jeden erkennbar „verschwendet“ und so die „wahren Kosten“ verschleiert werden sollen.

    Und was macht die Presse daraus? Nichts – sie beteiligt sich daran, Lügen zu verbreiten, indem für jeden halbwegs denkfähigen Journalisten klar nachvollziehbare falsche „Kostenzahlen“ verbreitet und damit unterstützt werden.

    Lügenpresse oder nicht?

    Vielleicht liegt es auch daran, dass die Presse fast ausnahmslos nur noch über Schreiberlinge statt richtige Journalisten verfügt?

  • 22 Milliarden Euro für Flüchtlinge...
    Es gibt kaum Flüchtlinge in Deutschland, denn die Leute kommen über sicher Länder ins Land. So das Grundgesetz, daß die Regierung und die untergeordnete Presse nicht kennt.
    Wie wäre es wenn mal mal ein paar Euro für arme Deutsche geben würde oder wäre das im Sinne der Willkommenskultur unsozial ?

  • Konjunkturexperten begrüßen das "Riesige Konjunkturprogramm".

    Wenn ich die Argumentation dieser Experten so lese, dann fällt mir Frau Künast (Die Grünen) ein, die vor kurzem sagte: "Entweder handelt es sich um totale Dilettanten oder sie wollen uns verarschen."

    Es war in einem anderen Zusammenhang, jedoch die Aussage passt.

  • Das ist keine Hette oder Rassismus, sondern leider oft tägliche Praxis. Und nicht nur in den Schulen.

    Von Gästen sollte man mehr erwarten dürfen. Leider ist das das Gegenteil, was einem schon seit Jahrzehnten widerfährt.

    Und die Politik schaut zu und die Polizei hebt die Scherben auf und die Justiz versucht es zu richten.

  • Realitätscheck:
    9-jähriger Türke zum Lehrer. Auf, schlag mich doch, scllag mich doch. Hähä. Du darfst sowieso nix mache.

    Hahahah.



  • Das deutsche Volk lernt erst wieder, wenn es mal wieder richtig gerummst hat. Das hatten wir schon einmal, nur genau in die andere Richtung. Vor allem Grüne und Linke scheinen noch regelrecht traumatisiert zu sein.

    Die Politik geht seit Jahren in die andere Richtung, die sich auch verkehren und und ihr Gesicht zeigen wird.

    Die Auswirkungen des 'Youth Bulge' wird seine Spuren ganz sicher hinterlassen. 2016 war erst der Anfang.

  • Bei Friedmann ...wo Wagenknecht Linke und Spahn CDU sich massiv aber kultiviert
    so fetzten, dass selbst Friedmann kaum ein Wort wagte ,wurde einiges klar.Jedenfalls auf eine Frage wo die 18 Milliarden Überschuss im Haushalt abgeblieben sind, sagte Spahn , die sind für die Flüchtlinge drauf gegangen.

    Es ist eine Unverschämtheit und zynisch wie Politiker ,Spahn hier mal ausgenommen, mit Steuern um sich werfen und bei Problemen bei Rentnern und Kindern die Schatzschatulle schliessen.

    Alle Flüchtlinge die hier bleiben und das sind 100 000 Tausende werden eines Tages Rente beziehen und zwar viele Sozialrente. Sollte die Konjunktur bei uns durch Amerika einbrechen und es aufwärts mit Arbeitslosen geht, werden wir nicht wie heute 2,5 Millionen Arbeitslose und 4,2 Millionen Hartz 4 Empfänger und 250 000 Tausende Umschüler und Förderungen haben, sondern ein Heer von Arbeitslosen.

    Dann wird der Bürgerkrieg der schon längst läuft Heiß laufen.

    Göring - E hat bei Illner schon durchblicken lassen, wenn die Grünen regieren gibt es keinerlei Begrenzung der Zuwanderung und der Asylanten mehr.

    2017 wird in die Geschichte Deutschlands eingehen , nicht nur das im September die Toten gezählt werden durch Terrorismus, es wird alles auf den Tisch kommen , was
    bisher immer versucht wurde zu verschweigen. Alle sind aufgerufen ihren Beitrag
    zu leisten gegen Vertuschung und Abwiegeln von dramatischen Problemen.

    Z.B die Gewalt an Schulen gegen Lehrer und Schüler, hier wird aus der Politik gelogen und betrogen. Das ist schlimmer als jedes Fake.

  • Der Finanzexperte der Grünen-Fraktion, Sven-Christian Kindler, sagte: "Ohne die zusätzlichen Investitionen in die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten wäre die Wirtschaft deutlich geringer gewachsen."

    Ich sage, wenn die Regierung 5 Hochhäuser mit einer Höhe zwischen 480 und 580 m gebaut, sie dann wieder gesprengt hätte, dann noch 22 Löcher 10 km tief gebohrt und anschließend wieder zugeschüttet und versiegelt hätte, wäre die Wirtschaft noch stärker gewachsen.

    Solche Finanzexperten braucht das Land. LOL

  • Zu den Kosten der „schutzsuchenden neuen Einwohner“ sind die der personellen Aufstockung im ÖD (Sachbearbeiter, Polizei, etc.) noch hinzuzurechnen – denn die kosten ebenfalls Steuergelder.

    Statt die tatsächlichen Kosten offenzulegen, hat die elitäre Steuergeldverschwendungsvereinigung unter Führung dieser Merkel mit Steuererhöhungen begonnen.

    Nur ein Beispiel : Die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Steuerbefreiung für mit Autogas betriebene PKW`s entfällt aktuell. Und das trotz in 2016 gestiegener Steuereinnahmen – trotz enormer Zinseinsparungen für die Schulden- und Kostentreiber dieser abzuwählenden Regierung.

  • Und deshalb will Frau Merkel die Armut für alle Deutschen???

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