Folgen des Attentats in Kabul
Chefarzt: Soldaten erlitten bleibende Schäden

Einige der beim Terroranschlag von Kabul verletzten Bundeswehrsoldaten haben nach Aussage der behandelnden Ärzte bleibende Schäden erlitten.

dpa ULM. „Ich halte es für eher zweifelhaft, dass zwei der Verletzten wieder ganz gesund werden“, sagte der Chefarzt des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses, Gerd Wallner, am Montag der dpa. Am Vortag waren elf Soldaten in die Ulmer Spezialklinik gebracht worden, um medizinisch behandelt zu werden.

Nach Angaben Wallners haben die Männer vor allem Splitter- und Brandverletzungen sowie Knochenbrüche, aber auch Verletzungen durch den Druck der Explosion erlitten. „Die Soldaten sind überall verletzt mit Ausnahme der Körperregionen, die durch die Schutzweste bedeckt waren“, sagte der Chefmediziner weiter. Er bezeichnete den psychischen Zustand einiger Soldaten als „relativ stabil“. Er betonte aber auch: „Andere waren durch den langen Leidensweg, den sie hinter sich hatten, psychisch deutlich gezeichnet."

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