Forsa SPD fällt wieder unter 30-Prozent-Marke

Der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge verliert die SPD ab Zustimmung. Auch der Kompetenzwert der Partei und die Beliebtheit des Kanzlerkandidaten Schulz schneiden schlechter ab. Die Union bleibt stark.
Update: 03.05.2017 - 12:38 Uhr 8 Kommentare

„Ich kann mir zukünftig ein E-Parlament vorstellen“

„Ich kann mir zukünftig ein E-Parlament vorstellen“

BerlinDämpfer für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: Die Sozialdemokraten rutschen nach zwei neuen Umfragen wieder unter die 30-Prozent-Marke. Nach dem jüngsten „Stern-RTL-Wahltrend“ kommt die SPD aktuell auf 28 Prozent, während die Union ihre 36 Prozent verteidigt. Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung verharren CDU/CSU bei 34 Prozent, und die SPD sackt um eineinhalb Punkte auf 28,5 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz legt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem von Forsa erstellten Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte zu, während Schulz zwei Punkte verliert. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich demnach 47 Prozent der Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 28 Prozent für Schulz. Im Frühjahr hatte Schulz zeitweise vorne gelegen.

Der Merkel-Herausforderer bezeichnete die neuen Zahlen als Auftrag an die SPD, die Ärmel hochzukrempeln. „Das ist eine Ermutigung an uns alle, nicht zu glauben, die Dinge fielen uns in den Schoß, sondern dass wir kämpfen müssen“, sagte Schulz am Mittwoch in Berlin. Zum Start seiner Kandidatur Ende Januar habe die SPD bei 19 bis 20 Prozent gelegen. Bis zur Bundestagswahl sei es noch ein „langer, steiniger, aber erfolgreicher Weg“. Auf die Frage, ob er angesichts des großen Rummels um seine Person auf dem Boden geblieben sei, sagte Schulz: „Ich habe mich eigentlich nie aus der politischen Realität entfernt.“

Die Grünen gewinnen laut Forsa einen Punkt hinzu und kommen aktuell auf 8 Prozent, die AfD verliert einen Punkt und erreicht ebenfalls 8 Prozent. Unverändert bei 8 Prozent liegt danach auch die Linke. Um einen Punkt zulegen kann die FDP, die jetzt mit 7 Prozent sicher im Bundestag vertreten wäre. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 23 Prozent.

Bei INSA verliert die AfD einen Punkt und landet bei neun Prozent. Die Linke (10,5 Prozent) verbessert sich demnach um einen Punkt, die FDP (7 Prozent) um einen halben. Die Grünen verharren demnach bei 6,5 Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 4,5 Prozent (plus 1). Neben einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, die bei INSA zusammen auf 62,5 Prozent kommen, hätte damit nur noch ein von keiner Partei gewünschtes Bündnis aus CDU/CSU, FDP und AfD mit zusammen 50 Prozent eine rechnerische Mehrheit.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Forsa: SPD fällt wieder unter 30-Prozent-Marke"

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  • Auch unter 30 % ist das noch viel zu hochprozentig für einen Ex-Alkoholiker.

  • Die Deutschen müssen sich entscheiden: Wollen sie mehr Sicherheit, oder mehr Freiheiten?

    Der neue rot-rot-grüne Senat in Berlin hat beschlossen, die Einstiegsdroge Cannabis in staatlichen Abgabestellen frei zu verkaufen, sobald auch Rot-Rot-Grün im Bund regiert.

    Die Landeshauptstadt des rot-grün-regierten NRW hat einen ähnlichen Beschluss gefasst.

    Damit will man nicht nur die katastrophale Kriminalstatistik in beiden Bundesländern aufhübschen, sondern hofft wohl auch, dass die arbeitsscheuen Kleindealer aus Marokko, Albanien, Georgien und dem Libanon, dann zu rechtschaffenen Bürgern werden, die für 2.000 € im Monat, morgens um 7 zur Arbeit gehen, um abends um 17 Uhr müde nachhause zu kommen.

  • Wer ein Land schlecht redet, wie Merkel derzeit NRW, wird keine Wahl gewinnen. Die Wähler werden das durchschauen, wie demnächst die Wahlen in NRW zeigen werden.
    Merkel und Laschet reden NRW schlecht! Das ist nicht sehr originell, behauptet Merkel doch, auch Schulz würde Deutschland schlecht reden. Irgendwie dreht sie sich abgewirtschaftet im Kreis - kein Wunder: nach 12 Jahren Kanzlerschaft. 12 Jahre sind genug! Lasst sie und Laschet weiter kreisen, aber bitte auf einer anderen Umlaufbahn!
    Schulz ist frischer, unverbrauchter, gerechter - einfach besser für das Land!
    Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!
    PS: Glaubt keinen Wahlversprechen von Merkel. Es könnte eine Mau(s)t oder eine Obergrenze für gebrochene Wahlversprechen herauskommen!

  • ...
    "Nicht Alte gegen Junge,
    sondern Arme gegen Reiche!
    Egal, ob jung oder alt,
    gemeinsam sind wir stark!"

    https://youtu.be/9Steya7Qtr8
    https://youtu.be/zH2tEG2G-aw
    https://youtu.be/KYm5ZKtjX9A

    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    PS: "Uns geht es doch nicht schlecht" - Martin Winterkorn, Familie Klatten/Quandt, Familie Albrecht, Familie Piëch/Porsche, Familie von Finck, ...
    Wir haben Besseres als eine aufgewärmte "RoteSocken-Kampagne" verdient!

  • Keine Bange: 12 Jahre Merkel sind genug!
    Mehr Gerechtigkeit wagen und eine Familien- und Frauenpolitik, die zu mehr Gleichberechtigung und verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie führt, das kann die Union einfach nicht! Wenn sie es denn überhaupt will!
    Und außerdem: 12 Jahre Merkel sind genug!
    Ich hätte Bange vor einem weiteren Jahrzehnt Unions-dominierter Politik (vgl. auch https://www.freitag.de/autoren/sigismundruestig/unter-dem-mantel-der-geschichte ) mit rechtspopulistischer Ausrichtung in bekannter Tradition, mit einer rückständigen Bildungspolitik, mit einer Altersarmut fördernden Rentenpolitik und einer die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnenden Sozial-, Abgaben- und Steuerpolitik, mit einer Wirtschaftspolitik, die sich weiter von der sozialen Marktwirtschaft in Richtung einer marktkonformen Demokratie bewegt (wie Merkel ihr "Markt hat Vorfahrt vor Demokratie" bezeichnet), mit einer seit Jahrzehnten überfälligen Einwanderungspolitik, mit einer planlosen, menschenunwürdigen, auf Rechtspopulisten schielenden Flüchtlingspolitik, mit einer weiterhin Milliarden von Steuergeldern in veraltete Modelle und Strukturen verschwendenden rückwärtsgewandten Familien- und Frauenpolitik, mit einer Grünen Idealen widersprechenden Klima- und Umweltpolitik, mit hü und hot in der Atomenergiepolitik, mit einer Europa-Politik, die Europa gegen die Wand fährt, und den EURO zulasten von Sparern und Rentnern "rettet", mit einer weiteren Hinwendung an einen - nicht nur von namhaften christlichen Würdenträgern - heftig kritisierten, verkommenen, hilflosen, des "C" im Parteinamen unwürdigen, die Wählermüdigkeit fördernden Politikstil.
    Letzteres wird wieder einmal eindrucksvoll durch den Schlammschlachtstil der Union (vgl. z.B. die Schmutz-Dossiers der Union gegen Schulz) bewiesen!
    Last, but not least: unsere "Nichts sehen! Nichts hören! Nichts sprechen!"-Kanzlerin kümmert sich zu wenig um die Belange der "einfachen" Leute!
    ...

  • Die Sozen hatten nie 30% ein Fake wie der Heilige mit seinem Griff in die EU-Kollekte.

  • St. Martin steht langsam nackig da.

  • Wird auch Zeit das der Schulz-Hype aufhört.
    Denn er ist kein Macher wie Trump oder Putin. Er passt eher zur Raute unter der Grünsozialistischen Merkelregierung. Danke

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