Forsa-Umfrage
Feiertags-Flop stoppt SPD-Aufwärtstrend

Die Diskussion um die Verlegung des Tages der deutschen Einheit hat die SPD offenbar Wählersympathien gekostet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa verliert die SPD im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf 32 %, wie das Magazin „Stern“ am Mittwoch berichtete.

HB BERLIN. Die Union hingegen legt demnach um einen Punkt auf 39 % zu. Die Grünen behalten elf Prozent, die FDP bleibt bei acht und die PDS bei fünf Prozent. Damit läge das bürgerliche Lager aus CDU/CSU und FDP mit 47 % klar vor Rot-Grün mit 43 %. Berücksichtigt man aber die PDS, liegt die Opposition knapp hinter Rot-Grün und den Sozialisten.

Die Abschaffung eines gesetzlichen Feiertags zur Belebung der Wirtschaft lehnen 70 % ab. Nur 26 % sind bereit, auf einen Feiertag zu verzichten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dafür schlagen 23 % der Befragten den Tag der Arbeit am 1. Mai vor. Jeweils 16 % sprachen sich für den 3. Oktober oder Christi Himmelfahrt aus. Forsa hatte für die repräsentative Wahlumfrage zwischen dem 1. und 5. November 2508 Personen befragt.

Die Bundesregierung und die SPD-Spitze waren Ende voriger Woche mit ihrem Plan, den arbeitsfreien Nationalfeiertag vom 3. Oktober auf den ersten Sonntag des Monats zu verlegen, bei Grünen und Opposition sowie in der Öffentlichkeit auf massive Kritik gestoßen und mussten das Vorhaben schließlich zurückziehen.

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