Forsa-Umfrage
Grüne übertrumpfen SPD

Der Höhenflug der Grünen in der Wählergunst dauert an. Im neuen Stern-RTL-Wahltrend liegt die Partei mit 24 Prozent erstmals vor den Sozialdemokraten. Die Koalition verharrt im Umfragetief und liegt 11 Punkte hinter Rot-Grün.
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HB HAMBURG/BERLIN. Im Vergleich zur Vorwoche gewinnen die Grünen einen Prozentpunkt. Die Sozialdemokraten verlieren zwei Punkte und erreichen 23 Prozent. Sie sind damit in ihren Sympathiewerten bei den Wählern auf das Niveau der Bundestagswahl vom September 2009 zurückgefallen. Die Union macht einen Punkt gut, für sie würden sich 31 Prozent der Wähler entscheiden. Die Linken bleiben nach der Forsa-Umfrage unverändert bei zehn Prozent, die FDP verharrt bei fünf Prozent. Grüne und SPD liegen mit zusammen 47 Prozent deutlich vor der schwarz-gelben Koalition. CDU/CSU und FDP kommen in der Summe auf 36 Prozent.

Zu den Umfrageeinbußen der SPD sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, die SPD spreche die falschen Themen an und schneide deswegen schlecht ab. Güllner: "Die Klage gegen die Energiebeschlüsse der Regierung oder die Kritik an den Hartz-IV-Sätzen scheinen nicht die Probleme zu sein, die vielen früheren SPD-Mitgliedern aus der Mitte der Gesellschaft wichtig sind." Die Stärke der Grünen begründete Güllner mit deren Spitzenpolitikern Jürgen Trittin und Renate Künast, die seriös und solide wirkten. "Zudem profitiert die Partei von den Schwächen der anderen. Sie bekommt Zulauf aus dem SPD-, aber auch aus dem CDU-Lager." Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.

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  • Wer Grün wählt, wählt die völlige Zerstörung unseres Landes. Die Grünen mit ihrer Multi-Kulit-Liebe sidn sehr daran interessiert, Deutschland von der Landkarte zu tilgen.
    Einstmals hervorgegangen aus dem radikalen Teil der 68er, eine enge Nähe zur RAF und schon damals mit usnerem polit. System der Demokratie nicht einverstanden. Sie leibäugelten schon in den 80iger Jahren mitdem DDR-System.
    Die jetzigen Grünen sind keine 68er mehr, aber aufgewachsen in ihrem Dunstkreis. Z. T. kommen die heutigen Grünen aus den kommunistischen und maoistischen Plattformen und diese menschenverachtende Denke haben sie bis heute.
    Eine sozialistische Diktatur schwebt ihnen vor, und dazu brauchen sie die Moslems, denn die sind schon in ihen Familein patriachalisch, da klappt das installieren eineer Diktatur besser.

    Daniel Cohn-bendit:“Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen.
    Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”

    Deutschland muss von außen eingeengt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden." (Joschka Fischer, “Risiko Deutschland”, 1994).

    "Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen bevölkerungsanteils in diesem Land" (Grünenvorstand, München).

    "Deutschland verschwindet immer mehr, und das finde ich schön"
    (Juergen Trittin)

  • Das Problem der Schwarz/Gelben ist ihr Abdriften in die Lobbykratie und die verkrusteten internen Strukturen, die schon diktatorische Züge annehmen.
    Die SPD und die Linken stochern zu sehr umher nach dem rechten Weg. bleiben dem Wähler nur noch die Grünen, die wenigstens den Atomlobbybeschluss wieder rückgängig machen wollen und damit bisher geltendes Recht wiederherstellen.
    Generell erreicht die Politikverdrossenheit neue Höchststände, die sich in den Reaktionen um S21 manifestieren. Weitere Prestigeprojekte sind nicht mehr drin. Der bürger will diese arrogante Art des "bestimmtwerdens" nicht mehr!

  • Die verteilung bei den intelligenten Parteien ist egal.
    Hauptsache die scharz-gelben Chaoten verschwinden bevor sie alle bürger ruiniert haben.

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