Forsa-Umfrage
Linksbündnis legt auf Kosten von Rot-Grün zu

Sieben Wochen vor der Bundestagswahl bauen Union und FDP ihren Vorsprung vor der Regierungskoalition einer Umfrage zufolge aus. Dies ergab eine Forsa- Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL.

HB BERLIN. Auch das Linksbündnis um Oskar Lafontaine und Gregor Gysi steigert sich im Vergleich zur Vorwoche (plus ein Prozent) und bliebt mit 12 Prozent drittstärkste Kraft im Bundestag. Die SPD büßte einen Prozentpunkt ein und käme auf 26 Prozent, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Auch die Grünen verloren einen Prozentpunkt und lägen jetzt bei 7 Prozent. Die Union gewann einen Prozentpunkt dazu und würde nun 45 Prozent der Stimmen erreichen. Die FDP liegt wie in der Vorwoche bei 7 Prozent.

Damit hätte eine Koalition aus Union und FDP mit insgesamt 52 Prozent der Stimmen weiterhin einen großen Vorsprung vor Rot-Grün. Für die Regierungskoalition würden sich nur noch 33 Prozent der Bundesbürger entscheiden - in der Vorwoche waren es noch 35 Prozent. Für die Umfrage wurden 2507 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 25. bis zum 29 Juli befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkte.

Die Bundestagswahl ist für den 18. September geplant. Zuvor muss das Bundesverfassungsgericht allerdings noch über Klagen zweier Bundestagsabgeordneter und kleiner Parteien dagegen entscheiden.

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