Forsa-Umfrage
SPD und Linke verlieren Wählervertrauen

Der Linksschwenk von SPD-Chef Kurt Beck hat die Partei zufolge Wählersympathien gekostet. Auch die Linkspartei büßte Zustimmung ein. Die Union konnte sich dagegen leicht erholen.

HB BERLIN. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL büßten sowohl die SPD als auch die Linkspartei je einen Punkt gegenüber der Vorwoche ein. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen erreichte die SPD bei der sogenannten Sonntagsfrage 28 Prozent, die Linkspartei liegt bei zwölf Prozent.

Dagegen erholte sich die Union und legte einen Punkt auf 36 Prozent zu. Auch die FDP konnte sich um einen Punkt auf zehn Prozent verbessern. Die Grünen erreichten unverändert neun Prozent. Damit kommen die links orientierten Parteien zusammen auf 49 Prozent, Union und FDP auf 46 Prozent.

Die Umfrage wurde in der vergangenen Woche noch vor der Hamburg-Wahl erhoben, nachdem die Diskussion um eine mögliche Wahl der hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin mit den Stimmen der Linkspartei bekanntgeworden war. Nach der Hamburg-Wahl hatte die SPD-Spitze Ypsilanti offiziell freie Hand für die Wahl gegeben, allerdings rieten führende SPD-Politiker ihr anschließend umgehend davon ab.

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