Forsa-Umfrage
Union stürzt in Wählergunst ab

Die Unionsparteien sind der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge in der Wählergunst eingebrochen: CDU und CSU büßten im Vergleich zur Vorwoche drei Prozentpunkte ein und fielen mit jetzt 35 Prozent auf das Niveau der Bundestagswahl im September zurück.

HB BERLIN. Wie die Befragung von 2 499 Bundesbürgern ergab, verbesserte sich die in der großen Koalition mitregierende SPD gleichzeitig um einen Punkt. Mit nunmehr 28 Prozent liegt sie aber immer noch sechs Prozentpunkte unter ihrem Bundestagswahlergebnis. Die Umfrage wurde in der Woche nach der Wahl Kurt Becks zum neuen SPD-Vorsitzenden durchgeführt.

Deutlich vom jüngsten Trend profitierte dagegen die FDP, die auf ein neues Jahreshoch von 13 Prozent stieg. Die Werte der übrigen Parteien änderten sich dagegen nicht. Die Linkspartei kam wie in der Vorwoche auf zehn Prozent, die Grünen blieben bei neun Prozent. Für „sonstige Parteien“ würden laut Umfrage fünf Prozent stimmen. Allerdings zeigte sich eine ungewöhnlich große Zahl von 29 Prozent der Befragten unentschlossen, ob und wen sie wählen würden. Das ist die bisher höchste Zahl in diesem Jahr.

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