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Fraktionschef Trittin: Union ist kein Partner für die Grünen

Eine schwarz-grüne Koalition kommt für Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin nicht in Frage – weder im Bund, noch in den Ländern. Die Union sein gesellschaftspolitisch kein Partner für seine Partei.

Jürgen Trittin ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. Quelle: dapd
Jürgen Trittin ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. Quelle: dapd

ErfurtGrünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin hat sich gegen Koalitionen seiner Partei mit der Union sowohl im Bund als auch in den Ländern ausgesprochen. Im Bund halte er ein solches Bündnis für ausgeschlossen, sagte Trittin der "Thüringer Allgemeinen" vom Montag.

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Eine "dezidiert proeuropäische Partei" wie die Grünen sei "nicht unter ein Dach mit einer antieuropäischen Partei wie der CSU" zu bekommen. "Wer die Gesellschaftspolitik der Grünen ernst nimmt, der muss feststellen, dass sie mit den Vorstellungen der CSU und weiten Teilen der CDU nicht übereinstimmt."

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Die Grünen konnten sich nicht auf die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl einigen.

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Auch nach der Landtagswahl im Januar 2013 in Niedersachsen gebe es "keine Chance für Schwarz-Grün", sagte Trittin. Dies liege nicht nur am Streit um ein Atomendlager, sondern auch daran, dass die niedersächsische CDU für "eine noch härtere Abschiebepolitik" stehe als die CSU in Bayern. Zudem führe die Partei einen "ideologisch verbohrten Kampf" für ein gegliedertes Schulsystem.

Trittin bewirbt sich derzeit parteiintern um einen der beiden Plätze für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl. Die Basis soll darüber in einer Urwahl abstimmen.

Urwahl Das waren die Kandidaten

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Neben Trittin bewerben sich auch Parteichefin Claudia Roth, die Ko-Chefin der Bundestagsfraktion, Renate Künast, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und elf weitere Kandidaten um die Spitzenkandidaturen.

  • 08.10.2012, 22:08 UhrRalf-c

    Das ist genau der Mist der Politikverdrossenheit kreiert - anstatt ueber ungelegte Eier und unmoegliche Koalitionen zu reden sollten lieber Lösungen und Inhalte im Vordergrund stehen. Dieses Lager-Denken will kein Mensch hören sondern wie man die Herausforderungen unserer Zeit angehen will - dann wird der Wähler entscheiden.

  • 08.10.2012, 10:52 UhrRevisor

    In Stuttgart gibt sich der Alt-Grüne Kuhn für den OB-Posten siegessicher.

    Das Schwäbeländle scheint zutiefst verunsichert und ein Feld für abgehalfterte greise Grünenopas geworden zu sein.

    Das wäre doch auch was für Tritt-ihn. Mit der Vorsitzendenwahl wird es ja nun nichts mehr, also auf nach Schwäbisch-Sibirien !

  • 08.10.2012, 09:12 Uhrvandale

    Nun, ideologisch gesehen ist die CDU mit ihrer "Energiewende" und CO2 Klimahölle den Grünen zu grün geworden. Da sehen die Grünen daneben schwarz aus.

    Allerdings gelten alle Beteuerungen wenig wenn es um Macht geht. Letztlich sind die Inhalte der Blockparteien weitestgehend austauschbar.

    Vandale

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