Deutschland
Franz Müntefering (SPD)

... gehört zu den Architekten des Wahlerfolgs von Gerhard Schröder 1998. Der SPD-Vorsitzende möchte Parteichef bleiben und gleichzeitig das Amt des Ministers für Arbeit und Soziales übernehmen und Vizekanzler werden.

Der SPD-Vorsitzende wird Vizekanzler und Minister für Arbeit und Soziales. Auf seine Integrationskraft wird es künftig noch mehr als bisher ankommen. Der 65-Jährige spielt schon seit langem den Feuerwehrmann für besondere Fälle.

Von 1995 bis 1998 gehörte er als Bundesgeschäftsführer der SPD zu den Architekten des Wahlerfolges von Gerhard Schröder. Ein Jahr gehörte er als Verkehrsminister dem Kabinett an, dann übernahm der gelernte Industriekaufmann die erstmals geschaffene Funktion eines SPD - Generalsekretärs.

Als im März 2004 Schröder den Partei-Vorsitz abgab, wählten die Sozialdemokraten Müntefering mit 95,1 Prozent zu seinem Nachfolger. Im November will er erneut für das Amt kandidieren. "Politik muss organisiert werden", lautet ein Lieblingssatz des in Neheim-Hüsten geborenen Arbeitersohns, der 1966 in die SPD eintrat. Müntefering ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

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