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Freizügigkeit: Großer Andrang aus Osteuropa

Im Mai öffnen sich die Grenzen für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Staaten. Ab dann gilt für sie die Freizügigkeit bei der Jobsuche. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet damit, dass pro Jahr 100 000 Arbeitskräfte Chancen im Westen suchen werden. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt dürften unterschiedlich ausfallen.

Die Grenze, wie hier der deutsch-polnische Übergang Stadtbrücke in Frankfurt (Oder), wird für osteuropäische Arbeitskräfte durchlässiger. Quelle: dpa
Die Grenze, wie hier der deutsch-polnische Übergang Stadtbrücke in Frankfurt (Oder), wird für osteuropäische Arbeitskräfte durchlässiger. Quelle: dpa

HB NÜRNBERG. Die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Staaten wird nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) den Abbau der Erwerbslosigkeit insbesondere in den neuen Ländern verzögern. Bundesweit werde der Anstieg der Beschäftigung zwar "auf niedrigerem Niveau" weitergehen. "Einen Einschnitt insbesondere für die neuen Länder wird allerdings die Arbeitnehmerfreizügigkeit für acht osteuropäische Länder ab 1. Mai 2011 darstellen", sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt in einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift "Super Illu".

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Die Bundesagentur rechnet Alt zufolge damit, dass künftig jährlich zwischen 100 000 und 140 000 Arbeitskräfte aus diesen Ländern zeitweilig oder dauerhaft einen Arbeitsplatz in Deutschland suchen werden. "Da wird gerade im Bereich der An- und Ungelernten ein zusätzlicher Wettbewerb entstehen, während diese Konkurrenz für Fachkräfte keine große Bedeutung haben dürfte", fügte Alt hinzu, der in der dreiköpfigen Chefetage der Nürnberger Bundesagentur unter anderem für Hartz IV zuständig ist.

  • 21.11.2010, 23:09 UhrAnonymer Benutzer: Zeitzeuge

    Zwei Dinge werden zunehmen: Die Armut und der Pfusch!

  • 21.11.2010, 13:11 UhrAnonymer Benutzer: Alex

    "Profit" hat recht, die Politiker leben in einem Wolkenkuckucksheim. in meiner Gegend gibt es ständig Fälle von kriminellen Osteuropäern bzw osteuropäischer bandenkriminalität.

    Auch der unkontrollierten Zuwanderung aus Osteuropa ist es zu verdanken, dass Deutschland immer mehr zu einem Pulverfass wird.

  • 20.11.2010, 23:13 UhrAnonymer Benutzer: Elite Student

    ich hätte nicht gedacht, dass solche Leute wie "Profit" das Handelsblatt lesen.

    Grüße
    KiT Student

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