Führungsspitze
Liberale ziehen Bundesparteitag für Wahl vor

Die FDP will so schnell wie möglich die Personaldebatte in ihren Reihen beenden und die gesamte Führungsspitze wählen. Aus diesem Grund wird der für Anfang Mai geplante Bundesparteitag auf März vorgeschoben.
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BerlinDie FDP zieht den für Anfang Mai geplanten Bundesparteitag auf den 9. und 10. März vor, um rasch ihre Führungsspitze zu bestimmen. Das Delegiertentreffen werde in Berlin abgehalten, teilte ein Parteisprecher mit. Der für den 4. und 5. Mai in Nürnberg vorgesehene Kongress soll als außerordentlicher Bundesparteitag trotzdem stattfinden, um das Wahlprogramm zu verabschieden.
Die FDP strebt nach der Niedersachsen-Wahl einen raschen Schlussstrich unter ihre Personaldebatte an, die in den vergangenen Wochen mit deutlicher Kritik an Parteichef Philipp Rösler eskaliert war. Der 39-Jährige wurde durch den Überraschungserfolg in Niedersachsen aber deutlich gestärkt. Am Montag ging er in die Offensive und schlug den lange als Nachfolger gehandelten Fraktionschef Rainer Brüderle als Spitzenmann im Wahlkampf vor. Zudem hatte er ihm den Vorsitz angeboten, was Brüderle aber ausschlug.

Auf dem Parteitag soll rund sechs Monate vor der Bundestagswahl die gesamte Führungsspitze neu gewählt werden. Beim außerordentlichen Parteitag zwei Monate später können hingegen keine Personalentscheidungen getroffen werden. Er ist nach Angaben eines Sprechers aber nötig, um das Wahlprogramm zu verabschieden. Außerdem ist für den Parteitag im März die Frist zur Einreichung satzungsändernder Anträge zu kurz. Eine solche Möglichkeit muss den Mitgliedern aber eingeräumt werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ach so, P. Rösler hat einen Überraschungserfolg zu verzeichnen? Und ich dachte bisher, die Demokratie hat durch die Klimmzüge in der Verteilung der Zweitstimmen Schaden erlitten? Fragen über Fragen, keiner weiß Bescheid und jeder hat Ahnung.

    In der Annahme, daß der Selbstzerfleischungsprozeß für die Partei der Selbstbediener schneller voranschreiten möge. Dumm nur, denn es werden eine Menge Lloyds auf dem Trockenen sitzen und die Hand aufhalten, nach dem Motto haste mal einen € für mich?

    In den Reihen der alternativlosen Systemrelevanz werden die schon nicht am Hungertuch nagen, eher gehen die fröhlich ihres Weges und ziehen von dannen. Deutschland, einsames Wanderland. Von oben nach unten, geht doch oder?

    Der beste Mann der fdp wird ohnehin mit dem Segen von Mutti Merkel am Tropf gehalten. Man darf das doch noch sagen dürfen oder?

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