Fünf Jahre länger arbeiten
Minister in Bayern erst mit 65 in Pension

In Bayern sollen Minister und Staatssekretäre künftig erst mit 65 in Pension gehen können. In München sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber, damit werde die Pensionsgrenze um fünf Jahre nach oben gesetzt.

HB MÜNCHEN. Die Bevölkerung werde notwendige Reformen nur akzeptieren, wenn Politiker keine Ausnahme bei sich selbst machten. „Wer Wasser predigt und Wein trinkt, der wird die Akzeptanz nicht bekommen“, sagte Stoiber. Der CSU-Chef forderte den Bund und die anderen Länder auf, dem bayerischen Beispiel zu folgen.

Nur wer dem Bayern-Kabinett länger als 10 Jahre angehört hat, soll künftig mit 60 Jahren Ruhegehalt beziehen können - ebenfalls 5 Jahre später als die bisher gültige Altersgrenze. Die Gesetzesänderung soll als eine der ersten Maßnahmen der neuen Legislaturperiode in den Landtag eingebracht werden.

Stoiber will das Thema auch bei der nächsten Ministerpräsidenten- Konferenz auf die Tagesordnung setzen lassen. Es passe nicht zusammen, wenn die Bundesregierung die Rente mit 67 fordere, Bundesminister aber bereits nach zwei Jahren einen Pensionsanspruch hätten.

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