Fußballweltmeisterschaft
Schily wünscht sich von Deutschen mehr Optimismus

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) wünscht sich von den Deutschen zur Weltmeisterschaft (WM) 2006 im eigenen Land mehr Optimismus. „Die Menschen, die von außen auf unser Land schauen, erklären, es ist großartig, was ihr macht", sagte der Minister im Gespräch mit dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe).

DÜSSELDORF. Wenn man sich in den Medien so umschaue, dann bekomme man so einen merkwürdigen Eindruck der Tristesse, als ob Deutschland ein Elendsquartier der Welt sei. Das Gegenteil sei aber der Fall. Schily präsentiert am Donnerstag in Berlin das Kunst- und Kulturprogramm für die WM.

Der SPD-Politiker forderte die Opposition auf, die Regierung für ihre Arbeit rund um die WM auch mal zu loben. „Da bricht doch niemand ein Zacken aus der Krone“, sagte Schily. Die große Fußball-Gala einen Tag vor der Eröffnung der WM zum Beispiel werde doch inzwischen von allen Seiten unterstützt. Deshalb finde er die Kritik albern, die Bundesregierung nutze die Weltmeisterschaft im eigenen Land zu Wahlkampfzwecken.

Schily beklagte sich über die schlechte Bezahlung in der Politik im Vergleich zu Fußballspielern wie Oliver Kahn. Er neide das niemandem, aber „die Gehälter der Minister sind in der Tat zu gering“. Auch der Bundeskanzler sei absolut unterbezahlt. Den Sport mahnte er, die Gehälter nicht ins Unermessliche zu steigern: Wenn am Ende nur Bayern München die Gehälter bezahlen könne, spiele der Verein alleine.

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