Ganztagsschulen
SPD will Kindergeld kürzen

Die Opposition in Berlin will das Kindergeld reduzieren. So will sie in Zukunft Ganztagsschulen finanzieren.
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HB FRANKFURT/MAIN. Um den raschen Ausbau von Kinderbetreuung und Ganztagesschulen finanzieren zu können, soll nach den Vorstellungen führender SPD-Politiker der Rotstift beim Kindergeld angesetzt werden. "Wenn wir das Kindergeld um 30 Euro kürzen, könnten wir damit massiv in Kinderbetreuung und Ganztagesschulen investieren", sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Garrelt Duin, der "Frankfurter Rundschau" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. "Das höchste Maß an Gerechtigkeit erreichen wir nicht durch höhere Transfers, sondern durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur."

Der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, unterstützte den Vorstoß. "Die letzte Kindergelderhöhung hat viel Geld gekostet und sozialpolitisch nichts gebracht", sagte er der Zeitung. Zudem machte sich Böhning für eine gesetzliche Kita-Pflicht stark. "Nur so können wir die Integrationsprobleme in den Städten lösen", sagte er.

Kommentare zu " Ganztagsschulen: SPD will Kindergeld kürzen"

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  • Tolle Sache! Dann schicke ich meinen 18-jährigen Sohn halt in die Kita. Man kann allen jungen Menschen wirklich nur raten, keine Kinder in die Welt zu setzen. Ohne lebt es sich viel komfortabler.Mir stinkt es, dass normale Eltern nicht mehr selber entscheiden können, wie sie ihre Kinder erziehen, nur weil einige zu blöd dazu sind oder sich einer vernünftigen Erziehung entziehen (siehe buch von Frau Kirsten Heisig). ich möchte meine Kinder nicht zwangsweise in Kitas stecken.

  • "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern", sagte Olaf Scholz vor ein paar Jahren. Das war eine Kriegserklärung gegen Eltern, die noch klassische Erziehung praktizieren.

  • Verkauft Eure Telekom-Aktien!!
    Die Handy-Verträge der Kids sind dann nicht mehr zu finanzieren.

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