Garantie fast zehn Jahre verfallen
Bundeswehr-Flugzeuge nicht ausreichend gepanzert

Transall-Flugzeuge sind die Lastesel der Bundeswehr. Mit den Maschinen werden auch Regierungsmitglieder in Krisengebiete transportiert. Dabei ist Garantie für den Schutz der Flieger seit fast zehn Jahren abgelaufen.
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Berlin Die Panzerung der bis zu 50 Jahre alten Bundeswehr-Transportflugzeuge vom Typ Transall bietet nach Angaben des Herstellers keinen ausreichenden Schutz mehr gegen Angriffe. „Leib und Leben der sich an Bord befindlichen Soldaten sind damit u.E. gegen die ballistische Bedrohung im Einsatz nicht mehr verlässlich geschützt“, zitiert das ARD-Hauptstadtstudio aus einem Brief des Unternehmens Garant GmbH, das die Schutzplatten für die Bordwand hergestellt hat.

Mit den Transall-Maschinen werden auch Regierungsmitglieder in Krisengebiete transportiert. Zuletzt saß Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bei seiner Irak-Reise sieben Stunden lang in Transall-Fliegern.

In dem Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schreibt der Hersteller, er weise die Luftwaffe, das Beschaffungsamt der Bundeswehr sowie die Wartungsfirma seit Jahren vergeblich darauf hin, dass die Garantie für den Schutz seit fast zehn Jahren abgelaufen sei. „Dies bedeutet, dass im Falle eines Beschusses keine Gewährleistung besteht, dass die entsprechenden Geschosse oder Splitter gehalten werden.“

Die Garant GmbH soll die Transalls dem Bericht zufolge in den Jahren 1994 bis 1996 mit Schutzmatten und -platten ausgerüstet haben. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe keine Anhaltspunkte, dass der Schutz nicht mehr gewährleistet sei. Die Bundeswehr habe 2011 eigene Beschussversuche durchgeführt, die zwölf Prozent weniger Leistung erbracht hätten. Das entspreche aber immer noch den Anforderungen. Neue Tests seien geplant, der Zeitpunkt aber noch offen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Zitat:
    "In dem Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schreibt der Hersteller, er weise die Luftwaffe, das Beschaffungsamt der Bundeswehr sowie die Wartungsfirma seit Jahren vergeblich darauf hin, dass die Garantie für den Schutz seit fast zehn Jahren abgelaufen sei. „Dies bedeutet, dass im Falle eines Beschusses keine Gewährleistung besteht, dass die entsprechenden Geschosse oder Splitter gehalten werden.“"



    Was ist uns denn von Guttenberg oder De Maitiere, den Vorgängern von von der Leyen in Erinnerung geblieben.

    Guttenberg war damit beschäftigt sich selbst mit seiner Frau in Szene zu setzen. Da scheint ihm ja wohl die Sicherheit seiner Schutzbefohlenen ziemlich egal gewesen zu sein.

    Und De Maiziere hat sich mit seinem Millionengrab dem Drohnenprojekt ebenfalls von den Sicherheitsanforderungen für seine Schutzbefohlenen weit entfernt.

    Oder war es Unwissenheit dieser beiden Herren? Wohl kaum - Hauptsache einen gemütlichen Politikerposten bis zur Pension, da ist es doch egal, ob die Truppe mit alten maroden Material ausgestattet ist.


    Und nun will der De Maiziere einen Schutzschild gegen den Cyberwar aufbauen, obwohl er es nicht mal geschafft hat, die Schutzschilde (Panzerung) unserer Transalls zu erneuen. De Maiziere ist ein Nomadenpolitiker, der von Posten zu Posten zieht und verbrannte Erde hinterlässt.

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