Hat der Euro eine Zukunft? Wenn die Bürger stärker in die Rettung der Gemeinschaftswährung einbezogen werden, dann ja, meint der FDP-Politiker Schäffler. Er plädiert für mehr direkte Demokratie in Euro-Fragen.

Kommentare

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  • Prima, wenn die Briten das ganze Konstrukt blocken, dann knallt der Murks hoffentlich bald gegen die Wand.

    ESM-Video: http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

  • Hy,

    die Tommys hintertreiben, behindern und blockieren seit Ihrem Beitritt alles, wann und wo es nur geht.
    Das geht schon seit den 60´er Jahren so,
    und schon vor EWG-Zeiten.
    Wir brauchen Sie nicht, Good bye!

  • Herr Schäffler,

    Sie sind ein wahrhafter Held, der sich dem irrwitzigen Meinungs-Mainstreaming widersetzt, der aus dem Euro eine Staatsreligion namens Eurologie machen will.

    Wie alle Religionen basiert auch die Eurologie vor allem auf Glauben und Dogmen. Kritische Analyse und Abwägen von Kosten und Nutzen wird als Ketzertum deklariert und öffentlich bloßgestellt.

    Denn hinter dem Dogma "Scheitert der Euro, scheitert Europa" nichts weiter als, das nur das Projekt des franko-sozialistischen Brüsseler EU-Superstaats scheitert. Und wenn das scheitert, wäre das eine gute Sache für alle Europäer.

    Europa wäre dann einen großen Schritt weiter und könnte eine wirkliche kooperative Union der Freiheit und des Wettbewerbs aufbauen.

    In einigen Jahren wird man kopfschüttelnd über die Idiotie dieser Zeit sinnieren. Wie man heute zB. über das dunkle Mittelalter urteilt.

  • Bevor es um die Erfüllung von Einzelinteressen geht, sollen erst einmal die Grundbedürfnisse nach geltenden
    Standards erfüllt werden; der Mindestlohn, von dem man ohne Zuschüsse leben kann.

    Auch gefällt mir nicht, daß ständig die Banken belastet werden, wo doch die Politik grundsätzlich versagt hat. Wie wäre es denn, wenn jeder Bürger seinen über den Mindestlohn hinausgehenden Verdienst über die letzten 10 Jahre zur Rettung GR opfern sollte? Wir hätten 1848.2.

    Die Südstaaten lassen sich retten, aber ohne zusätzliche Arbeit geht das nicht. Das ist das Hauptversäumnis der Politik. Und dafür brauchen wir intakte Banken.

    http://www.bps-niedenstein.de/

  • Man kann Herrn Schäffler nur raten , wenn seine Initiative dank der manipulativen Eingriffe der FDP-Parteioberen in die Hose geht, zusammen mit Herrn Burkhardt Hirsch, Frau Leutheusser-Schnarrenberger und seinen zahlreichen Mitstreitern innerhalb und außerhalb der FDP eine neue moderne liberale Partei zu gründen, um damit die ALT-FDP überflüssig zu machen, die eh nicht mehr mit ihren Rösslers, Lindners, Bahrs auf einen grünen Zweig kommt.
    Bis zum Dreikönigstreffen sollten die Weichen gestellt sein. Hrr Schäffler kann jetzt beweisen ob er das Zeug hat Politik zu machen, oder nur gute zukunftsträchtige Ideen zu haben.

  • Eine solche Partei gibt es bereits.

    Wer sich informieren möchte:

    http://www.parteidervernunft.de/


    Der Name...na ja - aber das Programm überzeugt.

  • Natürlich hat Herr Schäffler vollkommen recht. Und es ist gut, daß das HB ihm die Möglichkeit gegeben hat, hier aeine Ansichten zu publizieren.

    Ich zolle Herrn Schäffler Respekt und teile seine Ansichten. Leider ist er mit seiner Haltung in der FDP auf verlorenem Posten. Diese reiht sich nahtlos in die sozialistische Einheitspartei CDUCSUSPDGRÜNELINKEFDP ein.

    Freiheit, Bürgerrechte, Rechtstaat, direkte Demokratie, komunale Selbstbestimmung und eine Währung die den Namen auch verdient - dies müßten Selbstverständlichkeiten sein.

    Korrumpierte Politik, monströse Konzerne, ausufernde Bürokratie, und ein verblödeter, bequemer und feiger Bürger hält den Status quo jedoch aufrecht.

    Die Puppenspieler müssen sich wahrscheinlich selbst verwundert die Augen reiben, wie leicht sich die ach so aufgeklärten und fortschrittlichen Völker Europas ihren Zielen unterordnen.

    @Moika; @Kommissar

    Herr Schäffler ist wohl der falsche Adressat ihrer Kritik.
    Wir alle sollten uns mal hinterfragen, was wir tun können,
    die Dinge zu verändern, die so offensichtlich falsch sind.

  • Der Ansatz ist richtig, aber das weitere Vorgehen ist Herrn Schäffler wohl noch nicht richtig klar. Es sieht so aus, als hätte die EU-Führung in Brüssel durch ihre Politik des billigen Geldes das Euro-Chaos verschuldet. Politiker, die aus ihren Ländern zum "Heldenfriedhof" EU Brüssel entsorgt worden waren. Wollen wir mehr Macht in Brüssel, müssen wir kompetentere Leute dorthinschicken. Durch Wahl oder Benennung. Aber gleichzeitig sollte in einigen Gremien Gerechtigkeit durch Stimmverteilung nach Beitrag oder Risikoübernahme gewährt werden.

  • Frank Schäffler spicht ein wichtiges Thema an: Das Demokratiedefizit in EU. Um das richtige zu fordern u zu tun, muss man aber wissen wodurch Demokratie gekennzeichnet ist. Dem. ist nicht gekennzeichnet durch eine "offene Geisteshaltung" wie Frau Merkel es kürzlich definierte oder durch ein mehr oder weniger an Volksbefragungen (das gab es auch unter den Kommunisten) sondern durch "Freien Wahlen" UND durch den Grundsatz der Gewaltenteilung. Das heisst institutionelle t pesönliche Trennung von Executive, Legislative u Judiskative. Und genau das ist nicht gegeben; denn alle Parlamente sind voller Beamter (Executive. Ja selbst die Rundfunkanastalten sind Teil des öffentl. Dienstes, der mit den Parteien insbesondere den Grünen aufs höchste verschmolzen ist. Und für das Bundesverfassungs-gericht müsste Partei- oder Executivzugehörigkeit ein Ausschlusskriterium u nicht Zugangsvorraussetzung sein, wie jüngst mit der Wahl von Peter Müller wieder bewiesen.
    In Wirklichkeit haben wir keine Demokratie sondern werden von einem oligarchischen Machtkartell aus Parteien u Öffentl. Dienst regiert, das alle öffentl. Einrichtungen für die Bedienung eigener Interessen missbraucht. In EU vor allem in FR wird dieses System noch übertrieben und die dummen Deutschen finanzieren es auch noch. A Propos Exportüberschüsse in die EU: Diese Waren u Leistungen hätte man besser kostenlos in Deutschland verteilt; denn dass diese in der EZB liegenden Forderungen an Länder wie Italien, Frankreich usw jemals beglichen werden, glauben auch nur die Deutschen.

  • So kann man von der totalen Einbindung des BRD Steuer-
    zahlers in das Eurosystem sprechen wenn in der Fiskal-
    union demnächst der Wasserkopf Brüssel über die BRD
    Steuereinnahmen, zu Gunsten seinerselbst und den PIIGS
    Staaten, verfügen kann.

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