Gastbeitrag Wie Merkel das Erbe Deutschlands verspielt

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„Deutschlands beste Jahre könnten vorbei sein“

Die Funktion der politischen Parteien wird neuerdings auf deren Kampagnenfähigkeit reduziert. Nicht der Wettbewerb der politischen Konzepte ist mehr ihre Aufgabe, sondern die Herstellung allgemeiner Wählbarkeit. Dabei saugt die CDU-Vorsitzende andere Parteien – vor allem die SPD – aus, um im Staate an der Macht zu bleiben. Kritiker nennen das „Bonapartismus“.

Einst hieß es in Deutschland: „Nie wieder Krieg!“ Noch Helmut Kohl wusste, wieviel Elend durch Krieg entsteht. 1945 bis 1990 schien es, als könnte Deutschland ein Land werden, das aus eigener Hybris gelernt hatte und den Krieg als „Mittel der Politik“ ein für alle Mal ächtete. Unter Angela Merkel ist Schluss damit. Die Bundeswehr soll eine Interventionsarmee werden. Je mehr Auslandseinsätze sie hat, desto besser. Auch das kostbarste Erbe der alten Bundesrepublik ist verspielt.

So vieles wird vertan! Aus der „Westintegration“ wurde Kadavergehorsam vor allem gegenüber den USA. Die „Soziale Marktwirtschaft“ wird ausgetestet mit staatlich verordnetem Mindestlohn, Mütterrente und der Herabsetzung der Altersgrenze auf 63 Jahre. Aus „Mehr Demokratie wagen“ ist Kampagnenfähigkeit der Regierung und Homogenität der veröffentlichten Meinung geworden, „Ostpolitik“ heißt jetzt, Deutschland die Führung in Europa überlassen. Und „Friede schaffen ohne Waffen“ gibt es nicht mehr, denn Krieg ist erlaubt.

Wie so oft in der Welt, so geschah es mit Deutschland nach 1945.

Erster Schritt: Aufbau.

Zweiter Schritt: Die ersten Erben verwalten gut und wecken Begehrlichkeiten anderswo.

Dritter Schritt: Spätere achten den Wert des Erbes nicht und bringen es durch.

Armes Deutschland, Deine besten Jahre könnten vorbei sein….

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