Gastbeitrag im Handelsblatt
Schröder: „Deutsche und Russen so eng verbunden wie nie zuvor“

DÜSSELDORF. Deutsche und Russen sind nach Ansicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) heute „so eng verbunden wie nie zuvor". In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt schreibt der Kanzler, beide Länder seien durch eine „strategische Partnerschaft für ein friedliches, prosperierendes Europa" verbunden und "fast alle" aus der Vergangenheit stammenden bilateralen Probleme seien gelöst. Russland und Deutschland verfolgten mit Blick auf künftige Herausforderungen „gleiche oder ähnliche Ziele." Diese Entwicklung zähle „zu den Wundern der europäischen Geschichte".



Den kompletten Gastbeitrag von Bundeskanzler Schröder finden Sie in der Donnerstag-Ausgabe des Handelsblatt



Mit der gemeinsamen Erklärung über die Zusammenarbeit im Energiebereich, die er und Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag unterzeichnen wollen, solle die Schlüsselstellung der wirtschaftlichen und hier besonders der energiepolitischen Kooperation unterstrichen werden, schreibt Schröder.

In diesem Zusammenhang verteidigt der Kanzler die Nordeuropäische Erdgasleitung, die unter der Ostsee verlaufen soll, gegen Kritik. Zu Besorgnisse bestehe kein Anlass: „Bei der Ostsee-Pipeline handelt es sich um ein Projekt von europäischer Dimension, das sich gegen niemanden richtet und das offen sein soll für die spätere Beteiligung Dritter." Die Bedeutung der bestehenden Transportwege werde sich keineswegs schmälern. Und schließlich diene die Ostsee-Pipeline „auch dem strategischen Ziel einer Energieallianz zwischen der Europäischen Union und Russland als Bestandteil eines gesamteuropäischen Wirtschaftsraumes."

Noch unausgeschöpfte Chancen für die Zusammenarbeit sieht der Kanzler in der Hochtechnologie sowie in der Luft- und Raumfahrt. Mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit fördere auch die Transformation der russischen Wirtschaft und Gesellschaft, schreibt der Bundeskanzler.

Bis 2007 solle der deutsch-russische Jugendaustausch verdoppelt werden. Schon bald werde dazu die Deutsch-Russische Jugendstiftung in Hamburg ihre Arbeit aufnehmen.

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