Gefahr für Demokratie Dulig befürchtet Kollateralschäden für SPD aus CDU-Krise

Der sächsische SPD-Parteichef Martin Dulig fordert einen Systemwechsel in Sachsen. Er sieht beim Koalitionspartner CDU eine Krise und befürchtet, dass diese zu Kollateralschäden bei den Sozialdemokraten führen könnte.
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SPD-Landesparteichef  Martin Dulig befürchtet eine Mithaftung für den Vertrauensverlust der CDU. Quelle: dpa
Vertrauenskrise

SPD-Landesparteichef Martin Dulig befürchtet eine Mithaftung für den Vertrauensverlust der CDU.

(Foto: dpa)

NeukieritzschDer sächsische SPD-Parteichef Martin Dulig befürchtet „Kollateralschäden“ für seine Partei in der aktuellen Krise beim Koalitionspartner CDU. Der Staatsabbau der vergangenen Jahre und der „gutsherrenartige Stil“, mit dem die CDU ihre Macht ausgeübt habe, hätten in Sachsen zu einer Vertrauenskrise geführt, sagte Dulig am Samstag auf einem Parteitag der Sachsen-SPD in Neukieritzsch bei Leipzig.

Unter dieser Vertrauenskrise habe die CDU zwar aktuell am meisten zu leiden. Die SPD sei aber in der Gefahr, in Mithaftung genommen zu werden. Die Machtdominanz der Union verhindere eine demokratische Entwicklung und Offenheit, Innovation und Engagement: „Deshalb brauchen wir in Sachsen einen Systemwechsel“.

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