
DüsseldorfFrauen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, fielen bereits unter die Absenkung des Rentenniveaus, sagte die CDU-Chefin auf der Regionalkonferenz der Partei am Montag in Düsseldorf. "Deshalb ist hier die Not am größten und deshalb werden wir hier an dieser Stelle auch etwas tun", betonte Merkel mit Hinweis auf die Debatte über Altersarmut.
Mit der CSU werde man sich bald einig werden, wie man die Altersarmut bekämpfen wolle. Bisher werden die Erziehungszeiten von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, in der Rentenversicherung nicht so stark berücksichtigt wie für nach 1992 geborene Kinder.
Merkel bekräftigte ihre Unterstützung für den Vorstoß einer Gruppe junger CDU-Politiker, die Rentenbezüge aus einer privaten Altersvorsorge nicht auf die Grundsicherung anzurechnen. Zudem sollten Versicherte mit langen Beitragszeiten belohnt werden. "Wer langjährig versichert ist, der muss die Chance haben, dass er am Ende nicht bedürftig ist", sagte Merkel.
Sowohl Union als auch FDP diskutieren derzeit Konzepte für eine Rentenreform und Maßnahmen gegen Altersarmut. Merkel schränkte ein, sie wisse nicht, welche Unions-Beschlüsse sie in der Koalition mit der FDP durchsetzen könne.

Netshadow, das haben Sie wirklich schön gesagt! Stimmt, es wird gezielt das gesamte soziale Netz in Europa ausgehebelt. Und einige Deutsche rufen oberlaut nach Abbau der Sozialsysteme, wobei vergessen wird, dass es vor allen Dingen die Vetternwirtschaft ist, die alles kaputtmacht.

Unser Problem in Deutschland ist nicht die Altersarmut, sondern die Kinderarmut, undzwar sowohl die Armut der Kinder als auch die Armut an Kindern.
Aber die Kinder dürfen ja nicht wählen....

@SabineM
Schreibt: Wahlgeschenke auf Kosten der jungen Beitragszahler, die später von ihrer Rente nicht mehr leben werden können.
Liebe SabineM, erkläre mir dann bitte mal, wenn es für Dich Wahlgeschenke sind, was denn eine Pension eines Beamten, der nie etwas eingezahlt hat und über 70% seines letzten Gehaltes bekommt, ist.
10 Kommentare
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