Gegen Eigenheimzulage ausgesprochen
Schröder ärgert die Starrheit der Deutschen

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat angesichts der Widerstände gegen die Reformpläne der Regierung mangelnden Willen für Veränderungen beklagt.

HB LEIPZIG. In der Gesellschaft sei eine Unbeweglichkeit festzustellen, sagte Schröder am Freitag in Leipzig auf der Jahresversammlung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Wegen der jüngst eingeführten Praxisgebühr von zehn Euro pro Quartal sei „fast eine vorrevolutionäre Situation“ entstanden. Schröder warnte erneut vor einem Scheitern des Reformprozesses. Dieser werde nur schwer wieder in Gang zu setzen sein, unabhängig davon, wer das Land regiere.

Schröder sprach sich zudem erneut für die völlige Abschaffung der Eigenheimzulage aus. Die frei werdenden Mittel sollten in Forschung und Entwicklung investiert werden. Die Regierung werde einen entsprechenden Haushalt vorlegen und die Mehrheit des von der Union dominierten Bundesrats um Unterstützung bitten.

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