Gegen rechtliche Diskriminierung
Bundesrat spricht sich für Homo-Ehe aus

Die Bundesländer sind mehrheitlich für die Homo-Ehe ohne Einschränkungen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung geht der Länderkammer aber nicht weit genug. Es seien lediglich kleine Schritte, heißt es bei den Grünen.
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BerlinDer Bundesrat hat sich für die Homo-Ehe ohne Einschränkungen ausgesprochen. Die Bundesländer stimmten am Freitag in Berlin mehrheitlich für eine Stellungnahme, in der es heißt: „Der Bundesrat hält die Öffnung der zivilrechtlichen Ehe für Paare unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität für geboten, um alle bestehenden rechtlichen Diskriminierungen abschließend zu beenden.“

Die Länder begrüßten einen Gesetzesentwurf der Bundesregierung, mit dem schwulen und lesbischen Paaren zusätzliche Rechte verschafft werden, beurteilten diesen aber als unzureichend. „Das sind kleine Schritte, aber nicht der große Wurf“, sagte die Familienministerin von Rheinland-Pfalz, Irene Alt (Grüne). Die Zeit sei „reif für die Öffnung der Ehe“ für homosexuelle Paare.

Die SPD setzt sich wie die Opposition für eine komplette Gleichstellung ein, scheitert damit aber bislang am Widerstand der Union. CDU und CSU lehnen besonders das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ab und halten an der Institution Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau fest.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gegen rechtliche Diskriminierung: Bundesrat spricht sich für Homo-Ehe aus"

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  • Inbteressant wäre es zu erfahren, wieviele Politiker von dieser Regelung profitieren?

    Man denke auch an die "Witwen" und deren Witwenrenten.

  • Aus den eingefrorenen "Sozial-Eizellen" der Vollzeit arbeitenden Frauen werden dann Kinder in der Retorte gezeugt, die dann adoptiert werden von Homo-Paaren. Diese geben die Kinder in 24-Stunden-Kitas ab, damit der Staat ihnen Gender und Vielfalt anerziehen kann.

    Gruselwelt lässt grüßen. :-(

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