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Gegenwind für Schavan: Bayern lehnt Bundesuniversitäten ab

exklusiv Bayern ist strikt gegen den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Bundesuniversitäten würden keinesfalls automatisch eine Spitzenqualität garantieren", warnt der bayrische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP).

Bayerns Wirtschaftsminister Heubisch lehnt Bundesuniversitäten ab. Quelle: DAPD
Bayerns Wirtschaftsminister Heubisch lehnt Bundesuniversitäten ab. Quelle: DAPD

DÜSSELDORF. Statt Bundesuniversitäten schlägt der bayrische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch eine höhere Beteiligung des Bundes an den sonstigen Forschungseinrichtungen wie etwa den Max Planck-Instituten vor: "Viel wichtiger ist derzeit die Frage, wie wir künftig die außeruniversitären Forschungseinrichtungen finanzieren. Hier sollten wir zu einer einheitlichen Kofinanzierung durch Bund und Länder kommen“, sagte er dem Handelsblatt. Der Finanzierungsanteil des Bundes schwankt hier derzeit zwischen 50 und 90 Prozent

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Würde der Bund die volle Verantwortung an einzelnen Hochschulen, würden im Zweifel „nur finanzielle Löcher gestopft, wie zuletzt im Fall Lübeck geschehen", mahnt Heubisch. Dort hatte der Bund 2010 die Uni gerettet, indem er ein Institut künftig nahezu komplett finanziert. Die völlige Neugründung einer Uni von Weltrang gilt als unfinanzierbar

Die Alternative wäre der Einstieg des Bundes in einer der existierenden Top-Unis. "Ich bin aber sicher, dass zumindest Länder wie Bayern, Baden-Württemberg oder NRW keine Exzellenzuniversitäten so einfach an den Bund abtreten würden", winkt Heubisch ab. Diese Länder beherbergen sieben der neun Elite-Unis. Weitere sind die FU Berlin und Göttingen. Insgesamt gibt der Bund in der Exzellenzinitiative bis 2017 4,6 Mrd. Euro aus.

  • 13.02.2011, 20:55 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    Also das muß Herr Heubish richtig verstehen.
    in diese bundes-Super-Unsi gehen dann die ganz systemtreuen Studenten.
    Also so ganz allmählich hat man den Eindruck, die fangen total an zu spinnen und üben sich in Großmachtträumen wie es schon Hitler tat, wie @ferrum richtig sagte.
    Schon Willy brandt erkannte Übereinstimmungen zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus
    „Das sozialistische Element im Nationalsozialismus, im Denken seiner Gefolgsleute, das subjektiv Revolutionäre an der basis, muß von uns erkannt werden.“ - Willy brandt
    Seit von berlin aus regiert wird, habe ich immer mehr den Eindruck, der Reichstag, das Regierungsviertel ist ein Staat im Staat geworden.
    Das kann eine höchst gefährliche Angelegenheit werden.
    Nur leider haben wir in diesem Land derzeit keine einzige konservative-bürgerliche Gruppierung, sonst würde es hier nämlich auch mächtig krachen

  • 13.02.2011, 20:32 UhrAnonymer Benutzer: ferrum

    Nicht umsonst heisst Sie: Frau Schah-Wahn. Erinnert Sie doch an Hitlers Großmachtträume.
    "Eine Weltuniversität. Und in dEUtschland ist ihr Platz. Und ich, iCH! habe sie erzeugt."

  • 13.02.2011, 19:20 UhrAnonymer Benutzer: Andreas

    Wer nur Trüffel und Champagner bestellt, dem fehlt die beigabe, um schön satt zu werden. ich finde die idee der Exzellenzinitiative schlecht, es gibt aus diesem Grund bereits private Hochschulen. Reicht das denn nicht? Warum sollten wir diesen Schwachsinn wollen? Seit mehr als sechzig Jahren stellt Deutschland große Wissenschaftler, Künstler und Forscher. Die Welt wird keine andere sein, ob mit oder ohne Exzellenz - Universitäten, oder eben einer Universität mit Weltrang. Zahlreiche Universitäten Deutschland sind weltweit bekannt. Und das hatte immer gereicht. Eine einzge Universität zu haben, dieses intellektuelle Fiasko gibt es weder in Großbritannien noch in der Vereinigten Staaten.

    Frau Schavan sucht eben Aufgabe, mit der sich selbst übertrifft, weil sie sich selbst nicht gereicht. Schade eigentlich.

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