Gehaltsvergleich mit Männern
Frauen bleiben deutlich schlechter bezahlt

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern ist in den vergangenen Jahren konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Basis neuer Untersuchungen der Verdienststrukturerhebung 2006 mitteilte, lag der sogenannte Gender Pay Gap bei 23 Prozent.
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HB WIESBADEN. Demnach fiel der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen um knapp ein Viertel geringer aus als bei Männern. Während Frauen demnach einen Bruttostundenlohn von 13,91 Euro erzielten, belief sich der Durchschnittsverdienst der Männer auf 17,99 Euro. Wie die Behörde weiter mitteilte, sind rund zwei Drittel des Unterschieds auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale zurückzuführen.

Dazu zählten die ungleiche Besetzung von Positionen sowie die zwischen Männern und Frauen unterschiedlich ausfallende Berufs- und Branchenwahl. Ferner seien Frauen eher teilzeitbeschäftigt und tendenziell schlechter ausgebildet. Zu einem Drittel geht das Verdienstgefälle den Angaben zufolge darauf zurück, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich acht Prozent weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen.

Im europäischen Vergleich rangiere Deutschland den Angaben zufolge auf den hinteren Plätzen. Allein die Niederlande, Großbritannien, die Slowakei, Österreich und Estland wiesen ein noch größeres Verdienstgefälle auf. Der EU-Schnitt liege bei etwa 18 Prozent.

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  • Wenn Frauen für die gleiche Arbeit (!) weniger bekommen, dürfte es keine arbeitslosen Frauen geben, bzw. die Arbeitgeber können alle nicht rechnen!

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