Geithner kontra Schäuble

Der transatlantische Spar-Streit eskaliert

Einen Monat vor dem G20-Finanzgipfel in Kanada gibt es zwischen Deutschland und den USA Streit über das weltweite Krisenmanagement. Zwischen den Finanzministern der USA und Deutschlands liegen Welten bei den Themen Schuldenabbau und Finanzregulierung.
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In Finanzfragen uneins: Geithner und Schäuble. Quelle: dpa

In Finanzfragen uneins: Geithner und Schäuble.

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BERLIN/NEW YORK/WASHINGTON. Aus amerikanischer Sicht soll sich die Bundesregierung China zum Vorbild nehmen. "China hat sehr zur Krisenbewältigung beigetragen, indem es sich von Exportorientierung auf eine Stärkung des Binnenmarkts umgestellt hat", lobte US-Finanzminister Timothy Geithner die Regierung in Peking. Er saß dabei auf einer Bühne hinter einem Tisch, an dessen anderem Ende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Platz genommen hatte. "Gemeinsame Pressekonferenz" hatte auf der Einladung an die Journalisten gestanden. Doch ihre Botschaften konnten unterschiedlicher kaum sein. Es gehe jetzt um Wachstum und Beschäftigung und nicht nur darum, die Verschuldung abzubauen, sagte Geithner. Schäuble dagegen verwies auf die "unterschiedliche Demografie" in Deutschland und den USA: Wegen der alternden Gesellschaft müsse Deutschland nun einmal härter sparen als etwa das Einwanderungsland USA.

Kurzfristig geplanter Zwischenstopp

Der deutsche Sparkurs sei zudem mit der EU-Kommission abgestimmt. "Die Defizite sind die Hauptursache der Euro-Krise", beharrte Schäuble. Die Bundesregierung wolle aber auch "dem Wachstum Rechnung tragen", schob Schäuble als allgemeines Zugeständnis an seinen Gast nach. Der wiederum rang sich die Aussage ab, dass klare Aussagen zum Defizitabbau durchaus wichtig seien, dass sie aber immer gegenüber den Wachstumschancen der Weltwirtschaft abgewogen werden müssten.

Nur eine Woche vor dem nächsten Finanzministertreffen der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Südkorea liegt damit eine tiefe Kluft zwischen den Positionen der USA und Deutschlands. In den USA wachsen die Befürchtungen, dass die Finanzprobleme der Euro-Länder die Erholung der heimischen Wirtschaft gefährden könnte. Die Euro-Krise motivierte Geithner kurzfristig, von seiner China-Reise über Europa zurückzufliegen und in London, Frankfurt und Berlin Zwischenstopps einzulegen.

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23 Kommentare zu "Geithner kontra Schäuble: Der transatlantische Spar-Streit eskaliert"

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  • Danke Germans for clamping down on destructive market practices! The Federal Reserve in the US is totally corrupt.

    John (Johannes) Hoffmann

  • China: USA sollen erst Mal ihr Staatsdefizit unter Kontrolle bringen

    Das sehe ich genauso wie @Mono und die Chinesen. Der europäische Gedanke der Vereinigung ist gerade deshalb entstanden, damit Konzepte unterschiedlicher Art miteinander konkurrieren dürfen und damit Europa seine Kompetenz gebündelt unterbringen kann. Dass es auf diesem Weg Haufen Probleme zu bewältigen gilt, ist immer schon offensichtlich gewesen. Probleme sind aber kein Grund eine grundsätzlich gute und richtige idee wieder zu verlassen. Schon gar nicht auf den Rat der USA hin. Denn USA wäre es natürlich am liebsten, wenn Europa wieder in "Kleinstaaterei" zurückfallen würde und so fragmentiert leichtere beute für die Wall Street wäre. Wir haben aber in Europa etwas anderes vor, als Gelddruckmaschinen aufzustellen. Deshalb ist der Weg des umsichtigen Überprüfen der Ausgaben ein richtiger Weg. Diese Überprüfung ist das gemeinte Sparen. D.h. dorthin zu investieren, wo die Zukunft wartet, und überall da Subventionen streichen, die eine gedeihliche Zukunft des Gemeinwesen in Frage stellen und nur bestimmte Lobby-Gruppen bedienen. Und wir müssen uns an den Schwächsten orientieren, nicht an den Stärksten. Orientierung an den Stärksten macht ein Gemeinwesen schwach und angreifbar. Die Schwächsten sind das Fundament eines Gemeinwesens, wenn sie nicht mitkommen und nicht mitgenommen werden, dann funktioniert das Gemeinwesen nicht und schleppt sich wie ein kranker Elefant dahin. Das haben wir gerade. Die Probleme sind schon seit über 20 Jahren auf der Agenda, ungelöst, alle Regierungen scheuen sich richtig anzupacken, weil sie Wahlverluste befürchten. Klar. Die Parteien werden solange Wahlverluste nach schmerzhaften Eingriffen erleiden, solange sie der bevölkerung nicht glaubhaft vermitteln, dass dahinter eine bessere Zukunft wartet. Aber bitte nachhaltig glaubhaft mit Konzept und Systemverständnis – und demokratisch. Und noch zu EUROPA: Wenn wir uns vorstellen, die Vision eines vereinigten Europa wäre Realität, dann hätte diese Föderation EUROPA als Staatsgebilde eben genauso schwächere und Entwicklungsgebiete, wie es die einzelnen Staaten heute auch haben. Aus diesem blickwinkel ist Griechenland beispielsweise eine Entwicklungsregion, in der nicht die industrie floriert wie z.b. in Deutschland, Frankreich usw. Und? Muss es sein? Würden wir uns vielleicht einen Landstrich in der EU-Föderation wünschen, in dem wir gerne sauberen Urlaub machen wollen oder wollen wir es uns mit zwanghaften Maßnahmen der industrialisierung auch vergiften. ich möchte es nicht. ich finde es besser, die Griechen machen aus ihrem Alleinstellungsmerkmal eine Wachstumsstory und nicht durch Angleichung. Genauso ist es mit den Fragen für den G-20 Gipfel. Wir können nicht der Gelddruckmaschine USA folgen und uns genauso verhalten: ausgeben und leihen, bis der Doktor kommt. Wir müssen bei der Politik sozialem Marktwirtschaft bleiben und diese für die Gesundheit regulieren. Also alles verbieten, was eine gesundes Wirtschaftleben verhindert. Und das ist in erster Linie all das, wohinter sich abstrakte Werte in sog. bankprodukten verstecken, wie Derivate. Dieser gigantischer betrag von 600.000 Milliarden USD an Derivaten („Massenvernichtungswaffen“) macht unsere Haushalte kaputt. Nicht die bildung, nicht die Sozialhilfe – ebenso wenig die Krankenhäuser: die kosten im Jahr 140.000 Milliarden EURO, genauso viel haben wir bereits für marode banken als Cash des Steuerzahlers ausgegeben (ohne ihn zu fragen). Die Ratschläge aus den USA haben mit unserem Leben nichts zu tun. Das wissen die Amerikaner sehr gut und werden deshalb nervös, weil sie spüren, in Europa will man ernsthaft einen Weg für Generationen und nicht nur für eine Wahlperiode finden. Das wollen die USA verhindern. Wir sollten uns aber diese Chance nicht nehmen. Die vielberühmten „Märkte“ spüren schon die Veränderung und reagieren drauf, wie sie immer Entwicklungen vorwegnehmen. Gestern sind DAX, Dow, NASDAC, TechDAX usw. alle im grünen bereich gewesen. Wenn man sich die Titel angeschaut habe, dann waren im DAX und im DOW gestern alle grün, d.h. die Anleger decken sich gerade mit günstigen Aktien ein – also mit werthaltigen beteiligungsscheinen an Unternehmen. Und das ist der richtige Weg der Finanzpolitik: Handel der Werte und nicht der heißen Luft. Und wir müssen aufhören, uns von den USA heiße Luft verkaufen zu lassen und auch mit den USA einen Werte-Handel betreiben. Auch wenn es US-Finanzminister Timothy Geithner in seiner jugendlichen Abhängigkeit von den investmentbankern anders sieht. Das ist auch Demokratie – global.

  • Geithner ist im Prinzip gescheitert. Er ist ein Wall Street Mann und er vertritt zuallererst die interessen von Wall Street. Alle wissen das. Clinton und Geithner fahren mit 200 Leuten nach China um sich dann von den Chinesen sagen zu lassen, die USA sollten doch mal anfangen ihr Staatsdefizit unter Kontrolle zu bringen. Vor 10 Jahren undenkbar.
    Die Mafia die im Hintergrund Wall Street manipuliert wird dies auch weiterhin tun, aber es wird einsam um Sie.

    Dazu kommt, das Europa bernankes Formel des rückhaltlosen Quantitive Easing nicht anwenden will und das wird zum Problem für die Clique um bernanke, Paulsen und Geithner. Plötzlich bekommt man die Möglichkeit zu vergleichen und Konzepte auf Tauglichkeit abzuklopfen.
    Das macht der US FED das inflationieren schwer bis unmöglich.

    Die Diskussion über die Ablösung des US-Dollar´s als Welt Reserve-Currency ist zwar durch die aktuellen Probleme in Europa in den Hintergrund getreten, meiner Meinung nach aber keineswegs vom Tisch. Die Halbwertzeiten von einem Swing in die eine oder andere Richtung, US Dollar-Euro-, sind so kurz geworden, das ich den Champagner um auf den wiedererstarkten US Dollar anzustossen nicht allzu lang kalt stellen würde.

  • Genau zuhören. Es geht nicht nur um die blosse Ankurbelung der binnennachfrage. bei diesem Punkt allein scheinen wohl die meisten zuzustimmen. Es geht vielmehr um das wie, und das brachte Herr Geithner zum Ausdruck. Er bemängelt - auch wenn es in diesem Handelsblatt-Artikel nicht zum Ausdruck kommt - dass durch die Sparprogramme, die in Deutschland und in manch anderen EU-Staaten nun lanciert werden, das Wachstum gefährdet wird. Selbst italien baut seinen Staatsapparat ab, was zu begrüssen ist.

    Zudem: es geht um die Qualität, wie wir die binnennachfrage ankurbeln. Mit stets neuen Schulden? – Nein: das können wir uns abschminken. Somit bleiben vier Dinge, um die binnennachfrage anzukurbeln:
    (1) Wir lassen den Euro schneller zirkulieren. - Wie? Nun, das kann bestandteil einer eigenen Diskussion sein: z.b. Umverteilung hin zu den Menschen im unteren Einkommensbereich, da sie eine tiefere Sparquote haben. Aber Achtung: die Systemik dieser Massnahme nicht vernachlässigen, da dann Kredite für die investierenden Unternehmen dann ebenfalls teurer werden können.
    (2) Die Unternehmen bieten ihre Produkte noch günstiger an: wenn dies aber durch Lohnsenkungen oder durch arbeits-substituierenden technischen Fortschritt geschieht, dann haben die ursprünglich tieferen Produktpreise letztlich wieder nichts gebracht und die Reallöhne werden im zweiten Schritt wieder gesenkt.
    (3) Geld drucken: dazu muss ich nicht mehr viel sagen. Wir haben dann eine Niveauverschiebung nach oben mit der Gefahr von inflation, wenn die neuen Gelder in gewisse Kanäle kommen.
    (4) Arbeitsneutraler oder die Arbeitsnachfrage ankurbelnden technischen Fortschritt. Das wäre eine sehr gute Lösung. Deshalb innovation, technischer Fortschritt und investitionen in bildung! Wir dürfen Trends von morgen nicht verschlafen und müssen potente Märkte erschliessen. – Jedoch, (a) wenn wir den Erfolg der deutschen Produkte auf den Weltmärkten anschauen und (b) wenn wir sehen, wie glimpflich die deutsche Wirtschaft - VERGLiCHEN mit anderen industrienationen - die letzten zwei Jahre weggesteckt hat, dann können wir auch mal zur Abwechslung stolz auf unser Land sein auch wenn nicht alles perfekt ist. Nicht alles wurde immer nur falsch gemacht, auch wenn es da und dort doch noch einige Dinge zu tun gilt. Die stets positive deutsche Handelsbilanz ist beleg und indikator einer starken deutschen Wirtschaft im globalen Wettbewerb. Auch wenn die USA stark im iT-bereich sind, so können sie den Mangel an Konkurrenzfähigkeit der gesamten Wirtschaft nicht annähernd wett machen. Letztlich ist eine verkorkste Finanzindustrie in den USA zum stärksten Wirtschaftszweig geworden und hat die Realwirtschaft „durchmonetarisiert“; doch erinnern wir uns aus der Wirtschaftsgeschichte, dass Geld keinen Selbstzweck hat, sondern ursprünglich bestandteil zur Aufrechterhaltung des Warenhandels war und gar eine der Realwirtschaft dienende Funktion innehatte.

    Meine Damen und Herren. Wir haben in Deutschland trotz allem Griesgram (und Unkenrufen aus Übersee) eine funktionierende binnennachfrage, bei einer annähernd vernünftigen Sparquote. Durch eine Einkommensverlagerung von höheren zu unteren Einkommensklassen könnte man sicher die Nachfrage noch mehr ankurbeln. Aber letztlich ist es wie mit dem Spruch über den blutdruck: lieber zu tief und länger leben als zu hoch und schneller sterben :-).

    P.S. ich finde es zudem schade, wenn wir stets darauf rumreiten, was alles schief gehen könnte. Es gibt doch auch Chancen in den Dingen. Zudem hat jedes Land seine eigenen Probleme.

  • Die USA sind am Ende, man sollte ihn keinerlei Gehör mehr schenken!

  • @Kartoffel

    ihre Wortwahl mag übertrieben sein, in der Sache jedoch stimme ich ihnen grösstenteils zu.
    Wenn ich noch in Deutschland mein Dasein fristen müsste wäre meine Stimmung mehr als gedrückt.

    ich wundere mich jedesmal mit welcher Akribie hier z. T. diskutiert wird - bis ins Detail. Wo nehmen die nur die Zeit her?
    Vollkommen nichtig. Das Problem liegt in der Psychologie: Die Deutschen sind obrigkeitshörig.

    Wenn der Staat nicht auf ein Minimum reduziert wird und damit effektiv arbeiten kann hat Deutschland keine Perspektive mehr. Wir verlassen uns viel zu sehr auf den Export, die Rechnung wird auf Dauer nicht mehr aufgehen. Die bric - Staaten sind bald in der Lage ähnliche Produkte zu besseren Konditionen herzustellen. Und was dann?

  • Herr Schäuble soll lieber die Klappe halten und Geithner genaustens zuhören. Andererseits muß man sich auch fragen, womit?


  • Was soll das hier ?
    Geithner hat mit seinem Hinweis recht !

    binnenwirtschaft:

    Er hat gesagt, Deutschland solle sich um seinen binnenmarkt kümmern.

    Zu keinem Zeitpunkt hat er gesagt,
    daß Deutschland nicht sparen sollte, z.b. in der Verwaltung.
    Denn das wissen mittlerweile alle, auch die Chinesen wissen,
    daß der deutsche Staat viel mehr Geld ausgibt als er eigentlich hat.
    Und daß er niemals die beamtenpensionen finanzieren können wird.
    Hier wird gelogen daß sich Adam Riese im Grab die Gelenke ausschlägt.


    Die USA wären wohl die letzten, die Liberalisierung, abschaffen des deutschen Finanzunrechtsstaats Deutschlands
    nicht für gut halten.

    Also frage ich mich ob bei manchen die sich hier so verarschen lassen,
    nicht eine ordentliche Untersuchung beim Hirn Doktor indiziert ist.

    Und nun macht alle einen Termin beim Hausarzt, damit ihr einen Überweisungsschein bekommt..
    ihr wisst wohin.

  • Wenn die Amis so weitermachen, werden sie in relativ kurzer Zeit nur noch Geschichte sein und müssen wieder nach Europa auswandern wo sie mal herkamen.
    Die Latinos und auch die indianer holen sich langsam aber sicher wieder zurück was ihnen einst weggenommen wurde. Amerikaner sind auch nur Menschen mit Schwächen in allen erdenklichen bereichen und es ist ein Wunder dass dieses Land nach all den Krisen noch existiert, aber das römische Reich, die Ägypter, die Mayas, die inkas und die Griechen sind auch nicht mehr die Hochkulturen von einst. Wir Europäer und die Amerikaner sind auch auf dem sicheren Weg Geschichte zu werden und es wird neue Hochkulturen geben, wie z.b. China, indien, Südamerika, Russland, Arabien.
    Auch mit Gewalt und Kriegen kann man nicht dauerhaft eine "Hochkultur" bleiben.
    Nicht ist für Ewig und alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Als wir in Europa noch in Hütten wohnten und uns die Köpfe einschlugen, hat man in Ägypten und in Rom schon badehäuser und fließend Wasser gehabt. Und wir zertsören uns und die Umwelt und führen Kriege (Wirtschaftskriege) um Rohstoffe, etc. und wollen eine "Hochkultur" sein? Hoch sind dabei nur die Reichtümer die damit angehäuft werden, mehr aber auch nicht.

  • Die USA leben auf Kosten der gesamten Welt. in verschiedenen Staaten sind Regierungen als Handlanger der USA installiert. Nigeria, Zaire, irak usw. Eben dort wo es Rohstoffe gibt. Wer sic*h nicht dem Druck der USA beugt wird auch mit militärischer direkter oder indirekter Gewalt zerstört - Vietnam, Laos, irak, Chile um nur einige zu nennen. Die Außenhandelsbilanz ist desaströs, ohne militärische Gewalt wäre der Dollar längst am boden. Die private und staatliche Verschuldung ist gigantisch.

    Und in so einer Lage maßt sich H. Geithner an, Ratschläge zu geben? Ausgerechnet den Europäern, die ihre Schulden abbauen wollen? Fürchtet er vielleicht, daß dieser Schuldenabbau zu wirtschaftlicher Stärke führen könnte, damit hat er wohl recht.

    Und so kommt er auch aus China, um ein bündnis gegen den Euro und für den Dollar zu schmieden.
    Viel haben die USA mit China schon gemeinsam. besonders wenn man das aggressive Auftreten der Chinesen in Afrika und Australien sieht.

    Und so wird einem ein Herr Schäuble ja direkt sympatisch.

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