GEK-Chef: "Entscheidung ist unverständlich"
Gmünder Ersatzkasse darf Beitrag nicht senken

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zum zweiten Mal eine vom Verwaltungsrat bereits beschlossene Beitragssenkung verboten. Wie das "Handelsblatt" in seiner Dienstagausgabe berichtet, äußerte die Behörde Zweifel am Finanzplan der mit 1,4 Millionen Versicherten fünftgrößten Krankenkasse.

HB BERLIN. Die GEK wollte zum 1. Oktober ihren Beitrag von 13,9 auf 13,5 Prozent senken, nachdem sie in den ersten neun Monaten 46 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet hatte. Das Geld sei nach Auffassung des BVA zur Schuldentilgung erforderlich, berichtet das Handelsblatt.

GEK-Chef Dieter Hebel nannte die Entscheidung "unverständlich". Er forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der die Kassen zu Beitragssenkungen gedrängt hatte, auf, dafür zu sorgen, "dass staatliche Stellen das Gesetz beachten". Die GEK hat gegen die Untersagung vor dem Sozialgericht Ulm geklagt.

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