Geld für Forschung und Entwicklung: Wirtschaft gibt mehr als 55 Milliarden für Forschung

Geld für Forschung und Entwicklung
Wirtschaft gibt mehr als 55 Milliarden für Forschung

Die deutsche Wirtschaft wird 2008 voraussichtlich erstmals mehr als 55 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgeben. Diese Prognose hat nach Informationen des Handelsblatts der Stifterverband der Wirtschaft für die Wissenschaft aufgrund der Plandaten der Unternehmen aufgestellt. Nominell bedeutet das einen gewaltigen Zuwachs.

BERLIN. Die Planzahl für 2006 lag noch bei knapp 49 Milliarden. Der Zuwachs dürfte vor allem auf die gute Konjunktur zurückzuführen sein. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte zuletzt auch das 6,5-Milliarden-Euro-Programm der Bundesregierung für Forschung und Entwicklung sowie die High-Tech-Strategie ihres Hauses als zusätzlichen Motor für die Forschung in der Wirtschaft ausgemacht. Im Rahmen dieses Programms plant Schavan diverse Forschungsprojekte, in denen ihr Haus und die Wirtschaft enger als zuvor kooperieren. Die Unternehmen sollen dabei möglichst auf jeden Euro des Staates weitere fünf Euro drauf legen.

Das Lissabon-Ziel bleibt jedoch voraussichtlich dennoch in weiter Ferne. Gemäß dieser Vereinbarung mit den Partnern in der Europäischen Union hat sich Deutschland vorgenommen, die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2010 auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern. 2005 waren es jedoch wie durchgängig seit der Jahrtausendwende nur knapp zweieinhalb Prozent.

Die konkreten Daten stellt der Stifterverband an diesem Donnerstag vor.

Barbara Gillmann ist Korrespondentin in Berlin.
Barbara Gillmann
Handelsblatt / Korrespondentin
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