Geldstrafe wäre wahrscheinlich gewesen
Anwälte: Möllemann drohte kein Gefängnis

Der Anfang Juni bei einem Fallschirmabsturz ums Leben gekommene Jürgen Möllemann musste nach Angaben seiner Anwälte nicht mit Gefängnishaft rechnen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Die Lage sei für den ehemaligen FDP- Spitzenpolitiker juristisch keineswegs ausweglos gewesen, teilten die Verteidiger Eberhard Kempf und Annette Marberth-Kubicki am Dienstag mit. Möllemann selbst habe auch nicht mit einer Haftstrafe gerechnet.

Bei dem Verfahren der Staatsanwaltschaft Münster habe ein Ende in Aussicht gestanden - möglicherweise verbunden mit einer Geldstrafe. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf bestätigte am Dienstag, dass auch in Düsseldorf zuletzt ein Strafbefehl im Gespräch gewesen sei, mit dem das Verfahren erledigt werden sollte. Dieser kann als Höchststrafe maximal eine Bewährungsstrafe von einem Jahr beinhalten.

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