Generalsekretär Söder sieht sozial entwurzelte Wirkung
Auch CSU kritisiert den Wahlkampf

Die CSU hat den Bundestagswahlkampf der Union scharf kritisiert. Grund für das schwache Ergebnis sei, dass die Union als neoliberal und sozial entwurzelt gewirkt habe, sagte CSU- Generalsekretär Markus Söder der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

HB BERLIN. Zudem sei es nicht gelungen, Emotionen zu wecken. „Hauptursache war sicherlich die Verwirrung um die Steuermodelle. Die Union stand zu Unrecht als neoliberale Partei ohne soziale Verwurzelung da“, sagte Söder. „Zudem konnten wir zu wenig Emotionen vermitteln. Themen wie Türkei, Patriotismus oder innere Sicherheit standen nicht im Vordergrund."

"Und wir haben zu sehr auf Schwarz-Gelb gesetzt und damit praktisch die Zweitstimmenkampagne der FDP mitunterstützt“, kritisierte der Generalsekretär. „Diesen Schmusekurs mit der unmittelbaren Konkurrenz wird es in dieser Form mit uns nicht noch einmal geben. Künftig zählt wieder allein unsere ureigene Kraft. Union pur eben."

Söder wies Kritik zurück, das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU, an dem er mitschrieb, habe negativ gewirkt: „Manche sehen im Programm die Ursache. Ich bin aber überzeugt: Unsere Antworten waren inhaltlich richtig.“

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