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14.03.2007 
Unternehmensteuerreform

„Gerade noch befriedigend“

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Reform der Unternehmensteuerreform beschlossen. Im letzten Teil des Handelsblatt-Checks der Novelle ziehen Ökonom Christoph Spengel und Steuerberater Dieter Endres Bilanz. Die beiden Fachleute haben die Reform abgeklopft und spenden nur mäßig Beifall.

Aspirin-Produktion bei Bayer in Bitterfeld. Foto: dpaLupe

Aspirin-Produktion bei Bayer in Bitterfeld. Foto: dpa

asr/HB BERLIN. „Die Unternehmensteuerreform muss an vielen Ecken und Enden noch nachgebessert werden, damit der Standort Deutschland für internationale Investoren wirklich attraktiver wird.“ Das ist das Fazit des Steuerreformchecks, den das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zusammen mit den Steuerexperten von Pricewaterhouse-Coopers (PwC) erstellt hat.

Einerseits gehe von der Senkung der Unternehmensteuern eine positive Signalwirkung aus. Andererseits fehle der Regierung der Mut zu einer wirklich durchgreifenden Reform. Die Gegenfinanzierungen seien hochkompliziert, streitanfällig und stünden nicht im Einklang mit EU-Recht, so PwC-Vorstand Endres und ZEW-Ökonom Spengel. Die beiden Experten haben die Details der Reform für das Handelsblatt abgeklopft und geprüft, ob die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele erreicht wurden.


Bildergalerie  Lesen Sie Bild für Bild, wie die Experten die Reform bewerten


Handelsblatt-Steuercheck: Das Team

Der Ökonom Christoph Spengel (geboren 1964) hat den Lehrstuhl für betriebswirtschaftliche Steuerlehre inne. Am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ist er ständiger Gastprofessor. Spengel war unter anderem an dem Gutachten des Sachverständigenrats zur dualen Einkommensteuer beteiligt.

Der Steuerberater Dieter Endres (geboren 1956) ist seit 2001 Mitglied des Vorstands der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers. Vom „International Tax Review" wurde er mehrfach als einer der führenden Steuerberater in Deutschland ausgezeichnet.

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