
Handelsblatt: Herr Kannegiesser, kurz vor der Metall-Tarifrunde hat das Statistische Bundesamt das Ende des Konjunkturaufschwungs gemeldet. Wo steht die Industrie?
Martin Kannegiesser: Nach dem Absturz von 2009 sind wir jetzt bei Produktion und Beschäftigung praktisch wieder auf dem Stand von vor der Krise. In den letzten Monaten sehen wir eine leichte Abschwächung bei den Aufträgen. Wir erwarten für 2012 keinen neuen Absturz, auch wenn man das nicht ausschließen kann...
…Sie können die Lage jetzt schlechtreden, um hohe Lohnforderungen der IG Metall abzuwehren. Oder Sie verbreiten Zweckoptimismus und treiben die Erwartungen hoch. Was tun Sie?
Nichts davon. Und das weiß auch die IG Metall. In einem insgesamt immer unsichereren Wirtschaftsumfeld hat es gar keinen Zweck, die Konjunktur schlechter oder besser zu reden, nur um damit kurzfristig vielleicht einen halben Prozentpunkt in die eine oder andere Richtung herauszuschlagen. Das Ergebnis solcher Versuche wäre nur ein Zickzackkurs der Tarifpolitik, der keiner Seite nützt.
Wo geht es also 2012 voraussichtlich hin?
Wir werden verglichen mit 2011 bei der Produktion kaum noch weitere Zuwächse haben, aber wohl auch nicht zurückfallen. Das heißt leider trotzdem, dass sich die Ertragssituation der Betriebe verschlechtern wird. Denn die Preise für Material und Energie werden auch steigen, wenn es kaum Wachstum gibt. Die Zahl von 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie werden wir aber voraussichtlich knapp halten können.
Und was leiten Sie daraus für die Lohnrunde ab?
Ganz grundsätzlich, wir brauchen einen verlässlichen und langfristig ausgerichteten Kurs. Der Maßstab dafür ist die Leistungskraft unserer Industrie. Diese näher zu bestimmen und daraus den Pfad für eine vernünftige Lohnentwicklung zu ermitteln, ist die Aufgabe der Tarifpolitik.
Aus der IG Metall kam dazu gerade ein Vorschlag: Die Summe aus Inflation und Produktivitätszuwachs liegt für 2011 und 2012 bei zusammen etwa 6,5 Prozent. Bisher wurden davon 2,7 Prozent als Tariferhöhung für 2011 verteilt. Bleiben also für 2012 noch 3,8 Prozent. Was halten Sie davon?
Gar nichts. Und das schon deshalb, weil ich jetzt nicht über Zahlen rede. Wir kennen das Damoklesschwert der über unserer wirtschaftlichen Entwicklung hängenden Risiken.
Auffallend ist, wenn man mal alles so Revue passieren läßt, dass die 68er von einst und zwar die schlimmsten Kreischer von damals, heute die Abzocker und Ausbeuter sind.
Damals wollten sie unser polit. System aushebeln, sie wollten eher so was wie die DDR, beschimpften jeden kleinen Handwerker an der Ecke schon als Schweinekapitalisten.
Dann haben sie sich durch die Institutionen gekämpft und ihre fetten Ärsche genau auf die Stühle gesetzt, die schön kuschelig waren, wenig Denken erforerten und vom Steuerzahler finanziert werden. Sie wurden Beamte, gingen in die Justiz wo sie ihre linken kruden Urteile dann sprachen und Politik. Ebenfalls viele Lehrer, die die Kuschelpädagogik einführten, die Anforderugnen nach unten schraubten mit den Folgen die wir heute in den Schulen haben
Und heute sind sie die größten Gängler und Abzocker des Volkes. s. Kannengießer und auch Hundt
Es wird höchste Zeit, dass wir uns mal mit diesem 68er-Mist beschäftigen
Das sit Blödsinn der besonderen Art.
Ein Fußballprofi vrdient Millionen
Das ist ja auch der eigentlich Sinn einer guten Zeitarbeitsfirma.
Zeitarbeitsfirmen gab es immer, aber die waren seriös und gut und sie waren für den AG eben nicht billig.
Man hat dort relativ gut verdient und hatte meist auch schnell wieder einen festen Job und genau dafür gab es diese Firmen.
Von Rot-Grün wurden sie umgeformt zu kriminellen Ausbeuter-Dumpinglohn-Fimen mit den Folgen die wir heute haben.
Der damalige Arbeitsminister Clement sitzt heute im Vorstand dieses Verbandes.
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