Diskussion: Kommentare zu: „Ohne Zeitarbeit wäre Fünftel der Arbeitsplätze weg“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

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Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 15.01.2012, 10:54 UhrAnonymer Benutzer: whisky

    Ein Fünftel der Arbeitsplätze weg? Dann müsste ja auch ein Fünftel der Arbeit weg sein. Oder?
    In anderen Ländern verdienen Zeitarbeiter mehr als die ständigen Beschäftigten. Denn sie müssen ja flexibler sein, und haben ein hohes Arbeitsplatzrisiko.
    Das wirds in Deutschland nicht geben. Hier muss man jede Arbeit zu jedem Lohn annehmen. Hartz IV sei dank.

    • 15.01.2012, 12:02 UhrEnergieelite

      In anderen Ländern verdienen Zeitarbeiter mehr als die ständigen Beschäftigten. Denn sie müssen ja flexibler sein, und haben ein hohes Arbeitsplatzrisiko.
      ------------------------------------------
      Wirklich ?
      Können sie darauf etwas genauer eingehen !
      Wo ist das so ? Zu welchen Bedingungen ? Wieviel verdienen sie mehr als die Festangestellten ?

    • 15.01.2012, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Walsimoet

      Z.B. in Frankreich. Dort erhalten ZeitarbeiterInnen tatsächlich Equal Pay (gleiches Geld wie Festangestellte) und zusätzlich 10% "Prekariatszuschlag". Nicht ganz zu Unrecht, weil der französische Zeitarbeiter nach jedem Einsatz, bei jeder eintretenden Krankheit etc. sofort wieder arbeitslos ist, ohne dass es einer Kündigung seitens der Zeitarbeitsfirma bedarf. Das nennt man "Agenturprinzip", weil die Zeitarbeiter nur auftragsbezogen beschäftigt werden. In Deutschland arbeiten die Zeitarbeiter dagegen nach dem s.g. "Arbeitgebermodell". Hier sind die Zeitarbeiter unbefristet beschäftigt (sonst ist - seit dem 01.12.11) auch hier Equal Pay fällig. Nach Beendigung eines Auftrages/Einsatzes wird dem Zeitarbeitnehmer in D also ein weiterer Auftrag/Einsatz gegeben. In D zahlt man auch Urlaubstage, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, betr. Altersvorsorge, VWL etc. pp. Würden die deutschen ZeitarbeitnehmerInnen auch nach dem französischen Modell tätig, wäre es auch hier ein Einfaches, Equal Pay zu zahlen. Aber wer wird das ernsthaft wollen? Equal Pay ist also Quatsch, auch deshalb, weil ja die Einsätze wechseln und der Zeitarbeitnehmer mal in der hoch-tarifizierten Metall-Industrie mit Std.-löhnen von z.B. € 16,- tätig ist, beim nächsten Einsatz aber nur z.B. € 9,- erhält, weil er bei einem Kunden/Entleiher beschäftigt ist, der z.B. nicht tarifziert ist. Wie soll man da noch seinen nächsten Urlaub planen? Wie seinen Lebensunterhalt generell? Löhne rauf in der Zeitarbeit z.B. durch Branchenzuschläge und alles ist gut, zumal die wirklichen Lohndumper ("Christen"-Tarife) so gut wie Geschichte sind!

    • 15.01.2012, 14:44 UhrAnonymer Benutzer: Contractors

      Das ist auch in Deutschland mit den entsprechenden Qualifikationen so.

  • 15.01.2012, 11:39 UhrAnonymer Benutzer: Ameliegnom

    und wer sagt uns das? Ein Gesamtmetall Chef! Dass der in dieses Horn bläst erübrigt eigentlich jeden Kommentar. Wenn dann die Arbeitsplätze weg wären, wer würde die Arbeit schaffen? Die Meinzelmännchen etwa? Für wie blöde halten diese Funktionäre uns Bürger eigentlich?

    • 15.01.2012, 12:19 UhrEnergieelite

      Die Meinzelmännchen etwa?
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      Die Meinzelmännchen vielleicht nicht , aber in Rumänien gibt es auch Menschen die gerne uns Deutsche "entlasten ", ebenso in Rumänien oder Tschechien .
      Jedes größere Deutsche unternehmen hat im Nahen oder sogar fernen ausland eine Ausweich/Entastungsmöglichkeit die auch im hinblick auf Energie und Produktionskosten immer mehr genutzt werden .
      Das ein fünftel der Arbeitsplätze ohne Zeitarbeit futsch wäre glaube ich nicht, eher mehr !!!

    • 20.01.2012, 12:16 Uhrmargrit117888

      Auch das haben wir Rot-Grün zu vrdnaken, dieses komsiche Entsendegesetz. Billig-Rumänen rein, den Deutschen zum Arbeitsamt schicken.
      Die machen alle so lange, bis es die ersten Prügeleien vor den Werkstoren gibt.

    • 15.01.2012, 13:11 UhrDonSarkasmo

      Liebe Leute, die Meinzelmännchen heißen Mainzelmännchen, weil das ZDF in Mainz sitzt und nicht in Meinz.

    • 20.01.2012, 12:14 Uhrmargrit117888

      Ja, da holt dieser Kannengießer die Hainzelmännchen aus Köln.
      Wenn ich dieen arroganten Typ schon sehe, krieg ich zu viel

  • 15.01.2012, 11:56 UhrEnergieelite

    Rot/Grün haben Hartz IV, Zeitarbeit, Hedgefonds
    nach Deutschland gebracht und damit die Armut für weite Teile der Bevölkerung.
    Ein Herr Schröder wollte damit seine eigene Unfähigkeit Kaschieren und die Arbeitslosenzahlen manipulieren , was er auf kosten der Arbeiter ja auch geschafft hat !
    Gas Gerd macht sich nun ein schönes leben in Russland und Deutschland hat die Nachwehen von seiner verordneten Zeitarbeit und H4 noch immer nicht verkraftet .
    Danke an die Genossen von Rot/Grün !!!

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