„Ohne Zeitarbeit wäre Fünftel der Arbeitsplätze weg“

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„Wir werden eine positive Entgeltentwicklung haben“

Dann lassen wir die Zahlen beiseite. Wäre es nicht im Sinne einer stetigen Tarifpolitik, wenn man die Lohnentwicklung einfach jeweils mit den Wirtschaftsdaten des Vorjahres fortschreibt?

Man kann vielleicht gelegentlich einen kurzen Blick in den Rückspiegel werfen, wie es ein Vertreter der IG Metall formuliert hat. Aber die eigentliche Blickrichtung der Tarifpolitik kann nur nach vorne sein. Wer anfängt, Tarifabschlüsse nachträglich in die eine oder andere Richtung korrigieren zu wollen, gerät in Teufels Küche. Es ist ja kein Zufall, dass vor zwei Jahren niemand in der IG Metall so eine Idee hatte – nach dem Konjunkturabsturz von 2009 hätten wir die Tariflöhne dann ausgerechnet 2010 erheblich kürzen müssen.

Ein Blick in den Rückspiegel noch: Verstehen Sie, wenn manche Metaller trotzdem das Gefühl haben, mit dem Krisen-Tarifabschluss von Anfang 2010 zu kurz gekommen zu sein?

Ich glaube, dass in unserer Industrie alle Beteiligten ziemlich zufrieden sind mit der Entwicklung, die wir durch den damaligen Abschluss erreicht haben: kaum Stellenabbau in der Krise, mittlerweile mehr als 200.000 neue Arbeitsplätze – und dazu eine ordentliche Lohnentwicklung. Wenn man alle Elemente der Tariferhöhung von 2011 berücksichtigt, waren das eher drei Prozent als 2,7 Prozent, weil der Erhöhungstermin für über die Hälfte unserer Beschäftigten um zwei Monate vorgezogen wurde. An diesem Gesamterfolg sollte man jetzt nicht herumfleddern, sondern sich lieber auf 2012 und 2013 konzentrieren.

Und das werden tarifpolitisch eher magere Zeiten sein?

Ich bin sicher, dass wir eine positive Entgeltentwicklung haben werden. Die Bäume werden aber nicht in den Himmel wachsen. Die Produktivität wird in den kommenden zwei Jahren keine großen Sprünge machen, auf der anderen Seite ist die Inflationsrate historisch niedrig. Auch die Erzeugerpreise – also das, was wir unseren Kunden in Rechnung stellen können – steigen kaum. In diesem Spielraum müssen wir einen vernünftigen Mittelweg suchen.

Wo verläuft der Weg?

Wir müssen alle miteinander erreichen, dass die Betriebe in einem sehr volatilen und unsicheren wirtschaftlichen Umfeld krisen- und zukunftssicherer werden. Sie müssen auf den Weltmärkten präsent und stark bleiben, weil uns genau das durch die letzte Krise getragen hat. Dazu müssen wir zurzeit viele Innovationsschübe bewältigen – nicht nur bei Antriebstechniken und in Sachen Energie, sondern in fast jedem Produktbereich. Dass dabei dann auch unsere Mitarbeiter anständig entlohnt werden müssen, ist klar. Aber genau das haben wir ja auch schon bisher bewiesen. Dazu braucht man nicht die alten Parolen von Lohnerhöhungen für die Binnenkonjunktur.

  • 20.01.2012, 12:37 Uhrmargrit117888

    Auffallend ist, wenn man mal alles so Revue passieren läßt, dass die 68er von einst und zwar die schlimmsten Kreischer von damals, heute die Abzocker und Ausbeuter sind.
    Damals wollten sie unser polit. System aushebeln, sie wollten eher so was wie die DDR, beschimpften jeden kleinen Handwerker an der Ecke schon als Schweinekapitalisten.
    Dann haben sie sich durch die Institutionen gekämpft und ihre fetten Ärsche genau auf die Stühle gesetzt, die schön kuschelig waren, wenig Denken erforerten und vom Steuerzahler finanziert werden. Sie wurden Beamte, gingen in die Justiz wo sie ihre linken kruden Urteile dann sprachen und Politik. Ebenfalls viele Lehrer, die die Kuschelpädagogik einführten, die Anforderugnen nach unten schraubten mit den Folgen die wir heute in den Schulen haben
    Und heute sind sie die größten Gängler und Abzocker des Volkes. s. Kannengießer und auch Hundt
    Es wird höchste Zeit, dass wir uns mal mit diesem 68er-Mist beschäftigen

  • 20.01.2012, 12:29 Uhrmargrit117888

    Das sit Blödsinn der besonderen Art.
    Ein Fußballprofi vrdient Millionen

  • 20.01.2012, 12:27 Uhrmargrit117888

    Das ist ja auch der eigentlich Sinn einer guten Zeitarbeitsfirma.
    Zeitarbeitsfirmen gab es immer, aber die waren seriös und gut und sie waren für den AG eben nicht billig.
    Man hat dort relativ gut verdient und hatte meist auch schnell wieder einen festen Job und genau dafür gab es diese Firmen.
    Von Rot-Grün wurden sie umgeformt zu kriminellen Ausbeuter-Dumpinglohn-Fimen mit den Folgen die wir heute haben.
    Der damalige Arbeitsminister Clement sitzt heute im Vorstand dieses Verbandes.

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