Die IG Metall sagt, Lohnerhöhungen seien gut gegen ökonomische Ungleichgewichte in der Euro-Zone. Ist die Industrie nicht auch für einen stabilen Euro?
Eine solche Argumentation kann nicht ernst gemeint sein. Unsere Exportüberschüsse erzielen wir zu 70 Prozent mit den Erzeugnissen unserer Industrie. Und die zahlt national wie international die vergleichsweise höchsten Löhne. Wenn wir hier unsere Kosten überproportional erhöhen würden, dann zögen wir den Stöpsel ausgerechnet aus unserem größten Kraftspeicher.
Neben der Lohnfrage liegen vor der Tarifrunde schon weitere Themen auf dem Tisch: Die IG Metall kämpft für eine unbefristete Übernahme für Auszubildende und für neue Regeln in der Zeitarbeit. Wie beeinflusst das die Tarifrunde?
In der Tat rücken diese Themenblöcke jetzt zeitlich in die Nähe der Entgeltrunde. Trotzdem empfehle ich uns allen sehr, beides nicht zu vermischen oder gar durch Zu- oder Abschläge auf der einen oder anderen Seite irgendwie gegeneinander zu verrechnen. Das war immerhin auch lange Zeit die Position der IG Metall.
Was passiert zum Beispiel beim Thema Zeitarbeit?
Wir halten gar nichts von erweiterten Mitbestimmungsrechten in Fragen der Zeitarbeit, wie sie die IG Metall in unseren Tarifverträgen verankern will. Das würde die Aufgaben von Tarifparteien und Betriebsräten auf ganz problematische Weise vermischen. Und über die Bezahlung der Zeitarbeiter verhandeln die Tarifparteien der Zeitarbeitsbranche. Hier rechnen wir damit, dass sich die Bezahlung verbessern wird – was Zeitarbeit dann für unsere Betriebe ein Stück teurer machen wird.
Mit welchen Folgen?
Das wird Zeitarbeitsplätze kosten. Aber wenn das so ist und wenn wir gleichzeitig das entsprechende Arbeitsvolumen nicht ganz verlieren wollen, dann brauchen wir im Gegenzug in unserer Industrie, in unseren eigenen Belegschaften mehr interne Flexibilität.
Was erwarten Sie da?
Der Zusammenhang ist klar: Wenn es in den Betrieben in einem immer volatileren Umfeld künftig weniger sogenannte externe Flexibilität durch Zeitarbeit gibt, muss das irgendwie aufgefangen werden. Da gibt es verschiedene Wege. Welche wir genau gehen wollen, darüber müssen wir mit der IG Metall reden. Aber ohne die Flexibilität, die uns die Zeitarbeit bringt, wäre heute ungefähr ein Fünftel unserer Arbeitsplätze nicht mehr da.
Herr Kannegiesser, vielen Dank für dieses Interview.
Auffallend ist, wenn man mal alles so Revue passieren läßt, dass die 68er von einst und zwar die schlimmsten Kreischer von damals, heute die Abzocker und Ausbeuter sind.
Damals wollten sie unser polit. System aushebeln, sie wollten eher so was wie die DDR, beschimpften jeden kleinen Handwerker an der Ecke schon als Schweinekapitalisten.
Dann haben sie sich durch die Institutionen gekämpft und ihre fetten Ärsche genau auf die Stühle gesetzt, die schön kuschelig waren, wenig Denken erforerten und vom Steuerzahler finanziert werden. Sie wurden Beamte, gingen in die Justiz wo sie ihre linken kruden Urteile dann sprachen und Politik. Ebenfalls viele Lehrer, die die Kuschelpädagogik einführten, die Anforderugnen nach unten schraubten mit den Folgen die wir heute in den Schulen haben
Und heute sind sie die größten Gängler und Abzocker des Volkes. s. Kannengießer und auch Hundt
Es wird höchste Zeit, dass wir uns mal mit diesem 68er-Mist beschäftigen
Das sit Blödsinn der besonderen Art.
Ein Fußballprofi vrdient Millionen
Das ist ja auch der eigentlich Sinn einer guten Zeitarbeitsfirma.
Zeitarbeitsfirmen gab es immer, aber die waren seriös und gut und sie waren für den AG eben nicht billig.
Man hat dort relativ gut verdient und hatte meist auch schnell wieder einen festen Job und genau dafür gab es diese Firmen.
Von Rot-Grün wurden sie umgeformt zu kriminellen Ausbeuter-Dumpinglohn-Fimen mit den Folgen die wir heute haben.
Der damalige Arbeitsminister Clement sitzt heute im Vorstand dieses Verbandes.
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