Gesamtmetall optimiert Qualitätsmanagement
Arbeitgeberverband mit Tüv-Plakette

Was verbindet den Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit einem rostigen, alten Auto? Allein schon eine solche Frage aufzuwerfen, ist natürlich das genaue Gegenteil dessen, was Hauptgeschäftsführerin Heike Maria Kunstmann eigentlich vorschwebt.

BERLIN. Dabei hat die Antwort durchaus eine positive Note: Kunstmann hat ihren Verband dem Tüv vorgeführt. Und nun liegt nach eingehender Untersuchung durch die Experten das Ergebnis vor – ohne Mängel bestanden, Prüfsiegel erteilt.

Als einer der ersten großen Wirtschaftsverbände kann die Dachorganisation der Metall- und Elektro-Arbeitgeber offiziell dokumentieren, dass sie in ihren Strukturen und Arbeitsabläufen auf der Höhe der Zeit ist. Das sind dann auch die Unterschiede zum alten Spritschlucker, der mit Ach und Krach eine neue Plakette erhält: Der Verband hat sich freiwillig der aufwändigen Prozedur unterzogen. Und das Testat besagt mehr, als dass von Gesamtmetall keine technische Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Statt nach den Regeln der Straßenverkehrszulassungsordnung wurde nach der „EN ISO 9001:2000“ getestet, einem europaweit anerkannten Prüfkatalog für prozessorientierte Qualitätsmanagementsysteme.

Für Unternehmen sind die ISO- 9000er-Normen längst ein fester Begriff. Denn wo es das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern zu gewinnen gilt, reichen gute Produkte allein kaum noch aus. Zertifizierte Strukturen und Prozesse gelten als Wettbewerbsvorteil, weil sie belegen, dass Qualität hier kein Zufall ist.

Und warum nun ein Arbeitgeberverband? Das ist bei Gesamtmetall insofern kein Zufall, als Kunstmann bis 2005 bei ihrem früheren Arbeitgeber Knorr-Bremse unter anderem für „Corporate Excellence“ zuständig war. Vor diesem Hintergrund formuliert sie einen selbstbewussten Anspruch: „Wir wollen zu einer Benchmark unter den Spitzenverbänden werden.“ Dabei will sie nicht etwa anderen Verbänden ihre Funktion streitig machen. Vielmehr gehe es darum, „der Unternehmenswelt die Attraktivität des Verbands zu zeigen“ – um die eigene Mitgliederbasis zu stärken und sich im Sinne erfolgreicher Arbeit zudem als gute Adresse für qualifiziertes Personal zu profilieren.

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