Gesetzesänderung
Mehr Rechte für ledige Väter

Künftig dürfen Väter das volle Sorgerecht für ihre Kinder ausüben. Zwar hat zunächst die Mutter das alleinige Recht, der Vater kann aber die Mitsorge beantragen. Im Zweifel ist auch das alleinige Sorgerecht möglich.
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BerlinUnverheiratete Väter dürfen künftig das volle Sorgerecht für ihre Kinder ausüben - notfalls auch gegen den Willen der Mutter. Eine entsprechende Gesetzesänderung ist am Sonntag in Kraft getreten. Danach hat zwar mit der Geburt zunächst die Mutter das alleinige Sorgerecht, der ledige Vater kann aber beim Familiengericht die Mitsorge beantragen.

Ein gemeinsames Sorgerecht mit der Mutter soll den Vätern nur dann verwehrt bleiben, wenn dadurch das Wohl des Kindes beeinträchtigt wäre. Möglich ist im Zweifel auch, dass dem Vater das alleinige Sorgerecht zugesprochen wird, selbst wenn die Mutter dagegen ist.

Das neue Sorgerecht ist eine Konsequenz aus mehreren Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Die Richter hatten die bisherige Begünstigung der Mütter gegenüber unehelichen Vätern beanstandet. Derzeit wird in Deutschland jedes dritte Kind von einer unverheirateten Mutter zur Welt gebracht.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gesetzesänderung: Mehr Rechte für ledige Väter"

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  • "Das ist typisch egoistische Mutter. Dir ist wahrscheinlich nicht klar, wie viele Mütter, den Vätern, die ihr eigenes Kind genauso lieben und genauso für das Kind sorgen wollen wie die Mutter, das Leben zur Hölle machen. Solchen Müttern interessiert es gar nicht, wie sehr Väter leiden müssen, weil Müttern in diesem Fall mehr Macht zugesprochen bekommen. Mütter tragen zwar die Babys aus, aber das heißt noch lange nicht, das die Väter das eigene Kind nicht genauso viel lieben können. Es ist einfach nur eine Schande wie ungleichmässig die Rechte verteilt sind! Schämen solltet ihr euch, selber dieses Leid nicht spüren zu wollen, das eigene Kind nicht sehen zu können, aber es den Vätern antun ohne ein bisschen Mitleid zu empfinden!! Einfach nur abartig!!!"

  • Das ist typisch egoistische Mutter. Dir ist wahrscheinlich nicht klar, wie viele Mütter, den Vätern, die ihr eigenes Kind genauso lieben und genauso für das Kind sorgen wollen wie die Mutter. Solchen Müttern interessiert es gar nicht, wie sehr Väter leiden müssen, weil Müttern in diesem Fall mehr Macht zugesprochen bekommen. Mütter tragen zwar die Babys aus, aber das heißt noch lange nicht, das die Väter das eigene Kind nicht genauso viel lieben können. Es ist einfach nur eine Schande wie ungleichmässig die Rechte verteilt sind! Schämen solltet ihr euch, selber dieses Leid nicht spüren zu wollen, das eigene Kind nicht sehen zu können, aber es den Vätern antun ohne ein bisschen Mitleid zu empfinden!! Einfach nur abartig!!!

  • Die Ansicht finde ich ziemlich subjektiv. Tut mir leid dass Dein Ex-Partner Dir übel mitspielen wollte/will. Aber meine Ex-Frau nutzt gerade ihren rechtlichen Vorteil (z.B. Aufenthaltsbestimmungsrecht) bezgl. meines Umgangs mit unserer kleinen Tochter schamlos aus, obwohl ich wo es nur geht versuche, guten Willen zu zeigen. Ich kann mich z.B. auch nach Absprachen nicht darauf verlassen, meine Tochter planmäßig zu sehen, weil meine Ex-Frau kurzfristig (2 - 0 Tage vorher) mit ihrer "neuen Familie" (ihr neuer Lebensabschnittsgefährte, ihre (und meine!) Tochter) meint, einen anderen Plan zu haben, über welchen sie mich dann mal eben so "unterrichtet". Ich kann mir nur Frechheiten anhören, selbst wenn ich versuche, ruhig mit ihr zu reden.
    Da soll man bloß nicht glauben, das eine Mutter dem Vater nicht genauso das Leben zur Hölle macht. Das Schlimme ist dabei nur, dass die Mutter dabei juristisch auch noch unterstützt wird. Pfui!

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