Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Gesetzliche Krankenkassen sollen Kartellrecht unterliegen

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 17.10.2012, 12:43 UhrLUGundTRUG

    Lug und Trug!

    Es geht nicht um die Kassenmitglieder! Es geht allein darum, die Macht der Kassen gegenüber der Pharmaindustrie zu brechen!!!

    Es ist eine reine Lobbyentscheidung zu Gunsten der Pharmaindustrie!

    "Als „unzumutbaren Zustand“ bezeichnete Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) die aktuelle Situation um die Rabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen mit Pharmaunternehmen. „Was hier abläuft, ist eines Rechtsstaates unwürdig. Krankenkassen als öffentliche Auftraggeber schließen in einem quasi rechtsfreien Raum Rabattverträge ohne internationale und nationale Wettbewerbs- und Vergaberegeln zu beachten. Und der Gesetzgeber, der dafür verantwortlich ist, schweigt ganz bewusst. Kleine und mittlere Unternehmen gehen in Konkurs, weil sie de facto aus dem Markt gedrängt werden. Der Gesetzgeber versagt in seiner rechtstaatlichen Pflicht, konsistente Wettbewerbsregeln vorzugeben und durchzusetzen“, sagte Wegener."

    Quelle: BPI 05.05.2008

  • 17.10.2012, 13:13 UhrDagmarK

    "Ein Sprecher Bahrs sagte, von einem fairen Wettbewerb unter den Kassen würden am Ende die Patienten profitieren. „Es braucht einen fairen Wettbewerbsrahmen, wenn Kassen wie Unternehmen auftreten und beispielsweise mit anderen Unternehmen günstige Preise für Patienten verhandeln“, sagte er."

    Fairer Wettbewerbsrahmen nachdem von der Politik ein Einheitsbeitrag diktiert wurde? Jämmerlicher geht es kaum noch.

  • 17.10.2012, 14:54 Uhrnetshadow

    jo, escht goile Sache das, wann kann ich Aktien von der AOK kaufen?
    *kopfschüttel*, was ist das neuerdings für eine Politik?
    Krankenkassen sind Krankenkassen, eine für Alle genügt, wer will kann sich privat zusätzlich versichern.
    Sozial gedachte Einrichtungen auf dem privaten Markte zu verscherbeln ist sowas von ... naja ...

  • 17.10.2012, 15:14 Uhrmargrit117888

    Nun reißen sie sich auch noch unsere Krankenkassen vollends unter den Nagel
    Demnächst kommt dann das staatliche Gesundheitssystem der DDR.
    Hierfür wurde ja schon der Beitrags-Fond gegründet.Dann hat nur noch der Staat darüber zu bestimmen, was wir Beitragszahler für Leistungen bekommen oder nicht.
    Und was höre ich dazu von der SPD? Ist das noch eine Opposition?
    Frau Merkel und die FDP leisten wirklich ganze Arbeit, alles was in dieser Bundesrepublöik mal gut war, wird zerstört. Sie arbeiten schön weiter im Sinne von Schröder, dem Genossen der Bosse
    Hauptsache die Pharmaindustrie wird wieder gestärkt

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