Gesetzliche Altersversicherung
Rentenkassen verbuchen Plus von 3,5 Prozent

In den vergangenen Jahren sah es düster aus für die Finanzen der Rentenversicherung. Nun bescheren das kräftige Wachstum und der damit einhergehende Aufschwung am Arbeitsmarkt den gesetzlichen Rentenkassen einen kräftigen Einnahmeschub.

doe BERLIN. 2005 hatten die Alterskassen erstmals ein Darlehen des Bundes in Anspruch nehmen müssen. 2006 konnte nur ein Buchungstrick überdecken, dass die laufenden Ausgaben die Einnahmen überstiegen. Neuerdings werden aber auch bei den Alterskassen die Prognosen nach oben korrigiert.

Mit 12,9 Milliarden Euro lagen die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen im Mai nur 200 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert, der durch den vorgezogenen Zahlungstermin gewaltig aufgebläht war. „Um Sondereffekte bereinigt haben wir in den Monaten Januar bis Mai einen Zuwachs von 3,5 Prozent verbucht“, sagt Dirk von der Heide, der Sprecher der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Im April hatte das Plus noch bei 2,5 Prozent gelegen.

Entsprechend wachsen die kurzfristigen Rücklagen der Rentenkassen: Im Mai waren es 8,0 Milliarden Euro und damit 200 Millionen Euro mehr als im Vormonat.

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