Gesetzliche Krankenversicherung
Rentenkasse hinkt mit Zahlungen hinterher

Um die deutschen Rentenkassen ist es noch schlechter bestellt als bislang angenommen. Die Rentenversicherung benötigt nicht nur eine kräftige Finanzspritze des Bundes, ihr fehlt auch noch das Geld, fällige Zahlungen an die Krankenkassen zu leisten.

HB BERLIN. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Der Bund unterstützt die Rentenkassen mit rund 600 Millionen Euro. Bislang strecke die Rentenversicherung jeden Monat etwa eine Milliarde Euro für den Ausgleich zwischen finanzstarken und finanzschwachen Krankenkassen vor. Im Dezember fehlten der Rentenversicherung erstmals seit 1945 die nötigen Reserven. Sie werde das Geld deshalb zwei Wochen später als bisher üblich überweisen.

Ein Viertel der gut 250 gesetzlichen Krankenversicherungen werde eine Teil ihrer monatlichen Einnahmen deshalb verspätet erhalten, berichtete das Magazin. Einige könnten deshalb selbst in Zahlungsschwierigkeiten geraten und zusätzlich Kredite aufnehmen müssen. Anfang kommenden Jahres werde sich die Finanzlage der Sozialkassen wieder entspannen, weil die Unternehmen ihre Beiträge künftig zwei Wochen früher abliefern müssen als bisher.

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