Gesetzliche Unfallversicherung
Unfallrisiko am Arbeitsplatz gesunken

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Beitragssatz zur gesetzlichen Unfallversicherung sank auf ein historische Tief.

HB BERLIN. Auf 1000 Vollarbeiter kamen 2007 laut Statistik 26,8 Unfälle, teilte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am Dienstag in Berlin mit. Im Vorjahr seien noch 27 Unfälle während der Arbeit registriert worden.

Allerdings sei die absolute Zahl an Unfällen um 1,2 Prozent auf 959 714 gestiegen. Trotz sinkenden Unfallrisikos habe es mehr Unfälle als 2006 gegeben, weil insgesamt mehr gearbeitet wurde. Im vergangenen Jahr seien die Arbeitsstunden um 2,5 Prozent auf 57 Milliarden Stunden angestiegen.

621 Menschen seien am Arbeitsplatz tödlich verunglückt, teilte die DGUV weiter mit. 2006 seien es noch 711 gewesen. Auch die Tendenz bei den Unfallrenten war rückläufig. Im Vorjahr wurde 17 171 Versicherten erstmals eine Rente gewährt nach noch 18 639 im Vorjahr.

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, die allein vom Arbeitgeber gezahlt werden, sank nach DGUV-Angaben auf das historische Tief von 1,28 Prozent nach 1,32 Prozent im Jahr 2006.

Die Berufsgenossenschaften kassierten rund neun Milliarden Euro Beiträge. Die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand erhielten weitere 1,2 Milliarden Euro.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer kritisierte die derzeit debattierte Novelle des Gesetzes zur Unfallversicherung. Die geplanten Meldepflichten würden enorme zusätzliche Kosten verursachen.

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