Gespräche mit Schweizer Konkurrenten
Kanzler unterstützt Toll Collect

Das Maut-Betreiberkonsortium Toll Collect kann noch auf die Unterstützung von Bundeskanzler Gerhard Schröder zählen.

HB BERLIN. Es gehe „um ein hochkomplexes technologisches System mit enormem Zukunftspotenzial, allerdings mit aktuellen Schwierigkeiten und Anpassungsproblemen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag in Berlin. „Der Kanzler hat absolutes Vertrauen, dass in den Gesprächsrunden, die etabliert sind, die Probleme offen diskutiert und Lösungen gefunden werden.“

Angesichts einer Pannenserie, der zweimaligen Startverzögerungen seit Ende August und der monatlichen Einnahmeausfälle von 156 Millionen Euro verhandelt der Bund sei einigen Wochen mit dem Konsortium. Ziele sind, einen verbindlichen Einführungstermin sowie Entschädigungen bei den beteiligten Firmen Daimler-Chrysler, Deutsche Telekom und dem französischen Autobahnbetreiber Cofiroute zu erwirken.

Trotz dieser Verhandlungen wollten sich an diesem Montag Vertreter des Ministeriums am Rande eines Telematik-Kongresses in Berlin mit Repräsentanten des Schweizer Mautbetreibers Fela Management AG treffen. Fela hat angeblich ein Konzept zur Weiterentwicklung des deutschen Mautsystems ausgearbeitet und möchte bei Toll Collect mitmachen. Auch der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bekräftigte als Ziel, „das Mautsystem mit Toll Collect einzuführen“.

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